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Lenze Der verschlankte Frequenzumrichter

| Autor / Redakteur: Bernd Müller / Stefanie Michel

Bei allem Streben nach mehr Standardisierung im Maschinen- und Anlagenbau muss „das Gerät mit allem drin“ nicht für jeden Kunden passen. Immer mehr Eigenschaften treiben den Preis und die Komplexität nach oben. Deshalb wurde eine neue Frequenzumrichterreihe auf das Wesentliche reduziert: Kompaktheit, Modularität und einfache Inbetriebnahme.

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Eine neue Inverter-Baureihe in modularer Bauweise ermöglicht eine Produktkonfiguration entsprechend der Anwendung – beispielsweise im innerbetrieblichen Warenverkehr.
Eine neue Inverter-Baureihe in modularer Bauweise ermöglicht eine Produktkonfiguration entsprechend der Anwendung – beispielsweise im innerbetrieblichen Warenverkehr.
(Bild: Lenze)

Mehr als das Facelift einer bestehenden Reglerfamilie: der neue Frequenzumrichter i500 wurde von Lenze von Grund auf neu entwickelt. Der Erfolg der Arbeit spiegelt sich unter anderem wider in der kompakten Baugröße, den sehr guten Möglichkeiten, die Geräte modular –und damit wirklich bedarfsgerecht– zusammenzustellen und das Ganze auch noch mit Bedienerfreundlichkeit zu kombinieren. Dafür wurden bei allen verwendeten Komponenten stringent die neuesten verfügbaren eingesetzt. Hierzu zählen unter anderem neueste IGBT-Technik, der stufenlos geregelte Lüfter sowie die aktive Zwischenkreissymmetrierung, welche dazu beitragen, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.

Höhere Leistungsdichte der Umrichter spart Platz im Schaltschrank

Für Maschinenbauer interessant ist die gesteigerte Leistungsdichte, weil die Geräte damit bei gleicher Leistung kleiner geworden sind. Die Gehäusetiefe der i500 eröffnet neue Möglichkeiten, Schaltschränke smarter zu projektieren. Die i500-Reihe passt bis 11 kW Leistung in die beliebten, flachen „150er“ Schaltschränke. Maschinenbauer bekommen so die Möglichkeit, ihre Produkte kleiner zu bauen – was mit Blick auf den sparsamen Umgang mit Produktionsfläche die Wettbewerbsfähigkeit steigert. In Zahlen ausgedrückt sind die Geräte bis Baugröße 3 nur 60 mm schmal und messen selbst mit 11 kW nur eine Tiefe von 130 mm. Das Platzsparen im Schaltschrank geht auch dahingehend weiter, dass die i500 dank ihres ausgeklügelten Kühlkonzepts Schulter an Schulter im Schaltschrank einbaubar sind. Ober- und unterhalb des Umrichters ist nur sehr wenig Kühlabstand notwendig. Der international geforderte C1/C2-EMV-Filter ist bereits im Umrichter integriert.

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Apropos Energieeffizienz: Die neuen Geräte unterstützen die von Lenze entwickelte VFC-Eco-Funktion, mit der die Verluste im Teillastbereich sinken. Zudem können sie wirkungsgradstarke Synchronmotoren antreiben und lassen sich in einem Achsverbund über einen gemeinsamen DC-Verbund versorgen. Damit braucht keine generatorische Energie beim Bremsen mehr verschwendet zu werden. Wie sparsam der i500 insgesamt mit Ressourcen umgeht, belegt die höchstmögliche Effizienzeinstufung der Geräte nach der neuen Eco-Design-Norm DIN EN 50598 IE2. Das schafft für den Maschinenbauer schon heute Zukunftssicherheit für seine Maschinen von morgen.

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