Lenze

Der verschlankte Frequenzumrichter

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Von Funktion und Leistung her auf die Anforderung zugeschnitten

Platzsparende, energieeffiziente und modulare Antriebstechnik lässt sich am effektivsten erschließen, wenn sie bezahlbar und leicht einsetzbar ist. Mit dem neuen Frequenzumrichter i500 bringt Lenze eine Baureihe auf den Markt, die sich funktional und leistungsmäßig in allen Belangen auf den jeweiligen Bedarf zuschneiden lässt. Für ein Plus bei der funktionalen Skalierbarkeit trennt Lenze zum Beispiel das Leistungsteil des i500 konstruktiv von der sogenannten Control-Unit, auf der die Software liegt. Diese wird auf das Leistungsteil geschnappt und beinhaltet unterschiedliche Möglichkeiten der Feldbuskommunikation von klassischen Feldbussen zu leistungsstarken Ethernet-basierten Kommunikationsbussen, variable I/O-Schnittstellen sowie Aufsteckmöglichkeiten für einen Diagnoseadapter wie Keypad, ein USB-Interface oder auch ein WLAN-Modul.

Diese drei steckbaren Interfaces stehen optional zur Inbetriebnahme, Parametrierung oder Diagnose zur Verfügung und können jeweils für mehrere Umrichter verwendet werden. Das reduziert Kosten und hilft dabei, ungewollte Manipulationen zu vermeiden. Das WLAN-Modul kommuniziert drahtlos mit dem PC oder alternativ auch mit der Lenze-Smartkeypad-App auf dem Smartphone. Der konstruktive Aufbau ist bewusst so gewählt, dass sich ein i500 präzise mit genau der Ausstattung bestellen lässt, die der Kunde auch wirklich benötigt.

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Dieses Detail kann in der Praxis durchaus dazu führen, dass Maschinenbauer für eine konkrete Anwendung mehr Leistungsteile als Control-Units kaufen, nur so viele Sicherheitsmodule beziehen, wie wirklich benötigt werden, und auch gerade so viele Diagnoseschnittstellen zur Lieferung gehören, wie gewünscht. Vor diesem Hintergrund liefert Lenze den i500 entweder fertig konfektioniert oder aus den genannten einzelnen Komponenten, die der OEM erst dann miteinander kombiniert, wenn er sie einbauen will. Dieses Detail senkt in der Praxis auf komfortable Weise die Variantenbevorratung und macht es während eines Projektes auch leichter, Antriebe noch zu verändern – ohne einen neuen Typ bestellen zu müssen.

Anwenderfreundlich beim Anschließen, Inbietriebnehmen und Bedienen

Montieren lassen sich die i500-Frequenzumrichter in wenigen Minuten dank Schlüssellochhalterungen. Das Anschließen ist einfach durch Federzugklemmen für die Steueranschlüsse und steckbaren Leistungsanschlüsse möglich. Die komplette Installation hat Lenze so konzipiert, dass auch ungeübte Mitarbeiter ohne Schwierigkeiten den Antrieb zum Laufen bringen.

Dieser Anspruch der Einfachheit setzt sich in der Parametrierung und Inbetriebnahme des Umrichters fort. Drei aufsteckbare Module stehen als interaktive Schnittstelle für die Parametrierung des Umrichters zur Verfügung:

  • das Keypad zur direkten Parametrierung per Tasten,
  • das USB-Modul, mit dem man die Programmierung am Schreibtisch über den PC machen kann,
  • das WLAN-Modul für die Parametrierung mit einem Smartphone über die Lenze-Smartkeypad-App.

Alle drei Module führen sicher und schnell zum Ergebnis. Geht es um wenige Grundparameter wie Hoch- und Ablaufzeiten, dann ist das Keypad das Mittel der Wahl. Sind Funktionen wie PID-Prozessregler oder Feldbusschnittstellen einzustellen, so erfolgt das am besten mit dem Engineering-Tool Easy Starter. Die Smartkeypad-App punktet bei der Anpassung an eine einfache Anwendung, wie beispielsweise ein Förderband. Vor allem das WLAN-Modul kann sich in der Praxis zu einem echten Zeitsparer entwickeln – spätestens dann, wenn Schaltschränke an schlecht zugänglichen Stellen platziert sind und die Arbeit mit einem Kabel zwischen Frequenzumrichter und Laptop nur schwerlich möglich ist.

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