Lenze

Der verschlankte Frequenzumrichter

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Einfache Vorabparametrierung des Umrichters mit wenigen Einstellungen

Überzeugend ist zudem die anwenderorientierte Vor-Parametrierung: Eine Lenze-interne Analyse hat ergeben, dass im Vergleich zur Werkseinstellung häufig weniger als 5 Parameter geändert werden. Dieses Know-how für eine hochwertige Voreinstellung hat Lenze für den i500 genutzt. So sind nur wenige Parameter einzustellen, wie Festdrehzahlen über Digitaleingänge oder die Hoch- und Ablaufzeit. Eine einfache Vorabparametrierung ist ohne externe Netzspannung beispielsweise am Schreibtisch oder in der Produktion möglich. Einfach das USB-Modul auf den Umrichter stecken, mit dem PC verbinden und den Umrichter parametrieren. Mit dem steckbaren Memory Modul (EMP) lassen sich einmal erstellte Parameter schnell auf andere Umrichter kopieren, was die Inbetriebnahme in Serie vereinfacht – ein echter Zeitvortei, vor allem im Serienmaschinenbau.

Die Firmware wurde für eine komfortable und gut strukturierte Anwendererfahrung entwickelt. Das führt zu geringerem Aufwand während der Inbetriebnahme, ganz nach der Lenze-Philosophie Easy Engineering. Durch die intuitive Struktur sind die Umrichterparameter einfach anzupassen. Der Aufbau ist so gestaltet, dass selbst unerfahrene Anwender Basisfunktionen einstellen und erfahrene Nutzer auch komplexe Einstellungen parametrieren können. Die Parameterebenen sind dafür nach Schnellinbetriebnahme und umfangreichen Dialogen für jede Detailfunktion strukturiert.

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Dank der Einhaltung des CiA402-Standards kann der i500 zudem einfach in Maschinensteuerungen integriert werden. Lenze bietet zusätzlich Makros zur nahtlosen Systemintegration in die Lenze-Controllerwelt aber auch die Anbindung an typische Fremdsteuerungen an.

Frequenzumrichter ohne funktional unnötigen „Schnickschnack“

Beim Engineering mündet der Anspruch von Lenze, dem Maschinenbauer das Leben so einfach wie nur möglich zu machen, in zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten, mit denen sich neue Bestzeiten bei der Inbetriebnahme erzielen lassen. Im Rahmen der Entwicklung des i500 bestand eine wesentliche Aufgabe darin, durchdachte Strukturen und einfache Dialoge zu erarbeiten, die Zeit sparen und die Bedienerfreundlichkeit verbessern.

Mit den neuen Frequenzumrichtern der Reihe i500 hat Lenze eine Gerätefamilie entwickelt, die dank ihrer kompakten Maße und der hohen Leistungsdichte neue Möglichkeiten schafft, Maschinen kleiner zu projektieren. Darüber hinaus macht der modulare Aufbau den Weg frei, Geräte auf eine Weise zu konfigurieren, die exakt zur jeweiligen Applikation passen – ohne unnötigen funktionalen „Schnickschnack“, der die Komplexität unnötig in die Höhe treibt. Folglich steht der i500 für einen Frequenzumrichter, der das Leben für Maschinenbauer deutlich leichter macht. MM

* Bernd Müller ist Produktmanager Inverter bei der Lenze SE in 31763 Hameln, Tel. (0 51 54) 82-0, bernd.mueller@lenze-schmidhauser.ch

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