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GKV-Jahrespressekonferenz

Deutsche Kunststoffverarbeiter wachsen trotz politischer Hürden – noch!

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K´2016: Nachhilfe in Sachen Industrie 4.0

Das Jahr 2016 ist ein „K-Jahr“. Im Oktober öffnen sich erneut die Türen der Messehallen in Düsseldorf für die größte Kunststoffmesse der Welt. Ein breites internationales Fachpublikum erwarten in Düsseldorf vielfältige Innovationen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststoffindustrie. Besondere Einblicke bietet die K‘ 2016 Kunststoffverarbeitern, die die Chancen der Digitalisierung ergreifen wollen. Die Entwicklung der Industrie zu einer Industrie 4.0 ist kennzeichnend für die nächste Stufe industrieller Wertschöpfung. Auch für Kunststoffverarbeiter bieten die neuen digitalen Technologien neue Perspektiven, die zunehmend auch bei den Branchenunternehmen auf Interesse stoßen. Bisher zählen andere Branchen zu den Vorreitern beim Thema Industrie 4.0. Im Rahmen der Unternehmensbefragung des GKV zu Beginn dieses Jahres gaben lediglich acht Prozent der befragten Kunststoffverarbeiter an, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Die große Mehrheit verfolgt den Trend zur Industrie 4.0 eher am Rande. Die K‘ 2016 bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Vorteile auszuloten, die die Digitalisierung für unsere Branche bietet. Aus Sicht der Kunststoffverarbeiter wird die Digitalisierung insbesondere mit der Hoffnung auf eine Verbesserung der Transparenz der Produktion, eine Steigerung des Automatisierungsgrades und eine Steigerung der Flexibilität verbunden.

Was muss geschehen?...

Angesichts der immer stärkeren Verflechtung der Weltwirtschaft hängt ein erheblicher Teil unserer Wirtschaftsentwicklung von der Entwicklung in der übrigen Welt ab. Dies betrifft aktuell unter anderem. die noch ungewissen Auswirkungen der gedämpften Wachstumserwartungen in der Volksrepublik China und die Dauer der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands in den vergangenen Jahren darf nicht zu dem Glauben verführen,zusätzliche Belastungen der Industrie durch die Energiepolitik, die Sozialpolitik und den Aufbau zusätzlicher Bürokratie könnten der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft nichts anhaben.

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Ausgehend von einem für viele Betriebe erfolgreichen Jahr 2015 überwiegt auch im Stimmungsbild zu Beginn des Jahres 2016 die Zuversicht. 57 % der vom GKV zu Beginn dieses Jahres befragten Branchenunternehmen rechnen auch für das laufende Jahr mit weiter steigenden Umsätzen. Lediglich 9 % rechnen mit Umsatzrückgängen. Die Zuversicht überwiegt auch hinsichtlich der Erwartungen an die Entwicklung der Gewinne. Die heute hierzulande positive Grundstimmung kann als Grundlage für weiteres Wachstum und für die Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt werden, wenn die Politik endlich auch in Richtung der Wirtschaft wieder ein „freundliches Gesicht“ zeigt und die anstehenden Probleme in vernünftiger Weise löst. Persönlich schätzt Westerheide vorsichtig ein Wachstum von über 1 %.

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