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Deutsche Maschinenexporte schrumpfen weiter

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Treiber für die Investitionen in Getränketechnik seiendder steigende Konsum in vielen Regionen der Welt einerseits und ein starker Wettbewerb in den gesättigten Märkten andererseits. „Während der Konsum in Europa und Nordamerika auf hohem Niveau stagniert und kaum noch wächst, werden allein für China sieben und für Afrika sechs % Wachstum jährlich erwartet“ meinte Kronseder.

Zwei Drittel der Getränkemaschinenexporte gingen in 2012 bereits in Länder außerhalb Europas. Allen voran nach Asien mit einem Anteil von 25 %, Afrika mit 14 % und Südamerika mit 12 %.

Afrika avanciert immer mehr zum interessanten Exportmarkt

Für die Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen habe sich Afrika zu einem interessanten Absatzmarkt entwickelt. Von 2010 bis 2012 nahmen ihre Exporte nach Afrika um 33 % zu, deutlich mehr als im Gesamtmaschinenbau (plus 17 %), wie es in der Mitteilung heißt. Die größten Absatzländer für die deutschen Hersteller seien Nigeria und Südafrika. Dorthin seien 2012 Maschinen im Wert von jeweils 88 Mio. Euro gegangen. Damit hätten beide Länder zusammen einen Anteil von rund 30 % am afrikanischen Markt, der 2012 ein Volumen von 542 Mio. Euro erreicht habe.

Südafrika und Nigeria sind laut VDMA auch die größten Bierproduzenten in Afrika. Verglichen mit der Weltbierproduktion von 1951 Mio. hl (2012) sei der afrikanische Anteil mit 128 Mio. hl (2012) und damit rund 6 % gering. Aber die Aussichten auf weitere Steigerungen seien vielversprechend

Leere PET-Flaschen sind ein nachhaltiger Rohstoff

PET stellt nach Angaben des VDMA weltweit über 40 % der Getränkeverpackungen. Der Verbrauch an Erdöl zur Herstellung von PET sei gering. Nur noch etwa 27 g wiegt heute eine Standard-1,5-l-Flasche. PET sei zu 100 % recycelbar. Auch diese Eigenschaften machten den Werkstoff nachhaltig. Das sei er aber nur, wenn er auch tatsächlich wiederverwertet wird.

Technisch sei die Wiederverwertung von Flasche zu Flasche gelöst. Mancherorts fehlten aber Sammelsysteme. Die Folge sei, dass die Sammelintensität sehr unterschiedlich ist. Wenig gesammelt werde in Nord- und Südamerika mit Quoten zwischen 30 und 36 %. In Deutschland betrage die Quote fast 80 %. Spitzenreiter sei China mit einer Sammelquote von 84 %. „Bei allen Verbrauchern muss die Erkenntnis reifen, dass die leere Flasche ein Rohstoff ist und kein Müll“, sagte Kronseder. Die Politik müsse hier in allen Ländern die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, so Kronseder weiter.

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