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Messen Deutsche Messeveranstalter expandieren im Ausland

| Redakteur: Stéphane Itasse

Berlin (si) - Die Auslandsmessen der deutschen Veranstalter haben 2006 zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Das hat eine Analyse des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (AUMA) ergeben, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

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Asien, insbesondere China, bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der deutschen Messeveranstalter. Grafik: Auma
Asien, insbesondere China, bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der deutschen Messeveranstalter. Grafik: Auma
( Archiv: Vogel Business Media )

Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder des AUMA 198 Auslandsmessen durchgeführt, das waren 20% mehr als ein Jahr zuvor. Es wurden 1,8 Mio. m² Standfläche vermietet, 50% mehr als 2005.

Gründe dafür sind laut AUMA sowohl die wachsende Zahl der Messen als auch das Wachstum der einzelnen Veranstaltungen und turnusbedingte Schwankungen. Mehr als 71000 Aussteller ergeben einen Zuwachs von rund 39% im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Besucherzahl ist gestiegen: Nach 3,4 Millionen Besuchern 2005 kamen 2006 bereits 4,7 Millionen (+41%).

China bleibt begehrtes Ziel für Messen

Im Jahr 2007 wollen insgesamt 19 Mitglieder des AUMA 222 Messen in aller Welt durchführen. Die wichtigsten Ziel-Länder für deutsche Veranstalter sind weiterhin China (68), Russland (32), die Vereinigten Arabischen Emirate (17) und Indien (13). Die wichtigsten Städte sind dabei Shanghai mit 36 Messen, Moskau mit 27 und Dubai mit 17 Veranstaltungen.

In Süd- und Ostasien haben die deutschen Veranstalter ihr Engagement am stärksten ausgeweitet - von 59 Messen im Jahr 2003 auf 108 Veranstaltungen im laufenden Jahr. Sie decken damit einen wesentlichen Teil des zusätzlichen Messebedarfs in der Region ab, der durch das weit überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum ausgelöst wurde, heißt es.

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