Trendumfrage Deutsche rechnen mit längerer wirtschaftlicher Talfahrt

Redakteur: Jürgen Schreier

Fast jeder dritte Deutsche glaubt nicht an ein Ende der Wirtschaftskrise in absehbarer Zeit. Ein weiteres Drittel (32%) glaubt immerhin, dass ein Ende der Talfahrt in ein bis zwei Jahren möglich sein könnte. Wie die internationale Monats-Umfrage der Financial Times und des Marktforschungsunternehmens Harris Interactive ergab, sind die Deutschen da mit deutlich pessimistischer als ihre europäischen Nachbarn.

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Befragt wurden jeweils etwa 1000 Bürger der fünf großen europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und der USA zwischen dem 26. November und 8. Dezember 2008. Allerdings ist bei den Deutschen die Angst vor Arbeitsplatzverlust vergleichsweise gering.

47% glauben, dass sie von den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr nicht betroffen sein werden, weitere 35% halten dies für wenig wahrscheinlich. Nur 6% der Befragten glauben, dass sie von Arbeitslosigkeit direkt bedroht sind. Größer schätzen die Bundesbürger die Gefahr ein, dass aus Freundes- oder Verwandtenkreis im kommenden Jahr jemand arbeitslos werden könnte. 43% halten dies für möglich, 30% für wahrscheinlich.

Die Deutschen schätzen die allgemeine wirtschaftliche Lage schlechter ein als ihre persönliche Situation. Obwohl die Finanzkrise die „Realwirtschaft“ erreicht hat und Forschungsinstitute eine lange Rezession prognostizieren, wollen die meisten Deutschen zum Beispiel nicht am Urlaub sparen.

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