6. Maschinenbau-Gipfel Deutscher Maschinenbau steuert auf Umsatzrekord zu

Redakteur: Jürgen Schreier

Trotz heftigen Gegenwinds: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hält eisern Kurs und rechnet für 2012 mit einem Rekordumsatz von 209 Mrd. Euro. Das teilt der VDMA anlässlich des 6. Maschinenbau-Gipfels in Berlin mit.

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(Bild: VDMA)

„Für 2012 rechnen wir mit einem absoluten Rekordumsatz von 209 Mrd. Euro. Das ist der höchste Umsatz, den die Maschinenbauindustrie je erreicht hat“, erklärte VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner auf der Pressekonferenz des Verbandes am Rande des 6. Maschinenbau-Gipfels in Berlin. Vor zehn Jahren lag der Umsatz der Maschinenbauindustrie bei 133 Mrd. Euro. „Das heißt, wir haben in zehn Jahren 57 % – also mehr als die Hälfte zugelegt“, freut sich Lindner.

Entscheidend dafür sei die weiter fortschreitende Internationalisierung. Die Exportquote erhöhte sich in den letzten zehn Jahren von 68 (2002) auf rund 75 % (2011). „Für ein kleines Land wie Deutschland ist es sensationell, nach wie vor Maschinenbau-Exportweltmeister zu sein“, betonte der VDMA-Präsident.

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Deutsche Maschinenbauer glauben an ihre Innovationskraft

Die aktuelle Tendenzbefragung bei den VDMA-Mitgliedsunternehmen, an der sich 483 Unternehmen beteiligten, hat ergeben, dass sich ein knappes Fünftel (19 %) als Weltmarktführer sehen und weitere

43 % sich zur Spitzengruppe der top five zählen. Die Tendenzumfrage macht deutlich, dass unter den Maschinenbauern ein extrem starker Glaube an die eigene Innovationskraft vorhanden ist. 49 von 100 befragten Unternehmen sind überzeugt, dass es ihnen in fünf Jahren besser gehen wird als heute.

„Dies wird auch durch unsere Produktionsprognose für 2013 unterstrichen, die auf plus 2 % lautet“, so VDMA-Präsident Lindner. „Der deutsche Maschinenbau steht für internationale Spitzenleistung. Ohne die deutschen Maschinenbauer ist eine international wettbewerbsfähige Produktion auf der Welt kaum möglich. Diese Chance sehen unsere Unternehmen, und das stärkt ihr Selbstbewusstsein.“

Als wichtigste Strategie zur Verbesserung der Wettbewerbsposition nannten die Unternehmen die Erschließung neuer regionaler Märkte. Als fast genauso wichtig stuften sie die Stärkung ihres Dienstleistungsangebots oder die Hebung von Produktionspotenzialen ein.

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