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Zusätzliche Stellen Deutsches Patent- und Markenamt auf der Suche nach Ingenieuren und IT-Fachkräften

| Redakteur: Melanie Krauß

Für das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) sind 2018 117 zusätzliche Planstellen vorgesehen. Das DPMA will nun in den kommenden Wochen vermehrt um Ingenieurinnen und Ingenieure und IT-Fachleute werben. Für Beschäftigte aus der Industrie seien die Stellen durchaus lukrativ.

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Die Dienststelle Berlin des Deutschen Patent- und Markenamts.
Die Dienststelle Berlin des Deutschen Patent- und Markenamts.
(Bild: gemeinfrei (Pixabay, jensjunge) / CC0 )

Die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA), Cornelia Rudloff-Schäffer, wertet die zusätzlichen Stellen für ihre Behörde im kommenden Bundeshaushalt als nachhaltige Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland. „Damit können Erfindergeist und Kreativität in unserem Land noch wirksamer als bislang geschützt werden“, so Rudloff-Schäffer. Insgesamt sind im Haushalt 2018 für das DPMA 117 zusätzliche Planstellen vorgesehen, 2019 sollen noch einmal rund 100 hinzukommen.

Ein großer Teil der Stellen für das DPMA ist für die personell deutlich unterbesetzte Patentprüfung vorgesehen. Zudem sollen weitere Fachleute eingestellt werden, um die IT-Systeme des Amtes weiterzuentwickeln und die E-Government-Angebote auszubauen. „Wir wollen die international herausragende Qualität unserer Patentprüfung sichern und unsere Vorreiterrolle in der Digitalisierung unter den deutschen Behörden fortführen“, sagt Rudloff-Schäffer.

Die Präsidentin weist zugleich darauf hin, dass das DPMA dringend weitere personelle Verstärkungen benötige. Mit den jetzt beschlossenen zusätzlichen Stellen werde es möglich, das laufende Geschäft weiter in der vom DPMA gewohnten hohen Qualität zu erledigen. Die Zahl der Patentanmeldungen und Rechercheanträge steige aber weiter stark. Zudem habe die Personalknappheit in den vergangenen Jahren zu einem Rückstau von mehr als 200 000 unerledigten Prüfungsverfahren geführt.

Um seine neuen Stellen zu besetzen, wird das DPMA in den kommenden Wochen mit einer Kampagne um Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler und um IT-Fachleute werben. „Als attraktiver Arbeitgeber in Münchens Mitte mit sicheren familienfreundlichen Arbeitsplätzen, flexiblen Teilzeitmodellen und Telearbeitsangeboten sind wir zuversichtlich, neue, hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns gewinnen zu können“, sagt Rudloff-Schäffer. Dank der weitgehend digitalisierten Prozesse arbeite ein Drittel der DPMA-Beschäftigten schon heute teilweise von zu Hause aus.

Aufgrund der Eingruppierung (bis A 16) sowie der Altersvorsorge und der Aufstiegsmöglichkeiten seien die Stellen für Beschäftigte aus der Industrie finanziell durchaus lukrativ. Ein spannendes Umfeld erwarte neue Beschäftigte ohnehin: „Wer bei uns arbeitet, ist immer am Puls der technischen Entwicklung und hilft dabei, echte Innovationen zu schützen, damit daraus Wachstum und Wohlstand entstehen können“, so Rudloff-Schäffer.

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