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Innovationsindikator 2013

Deutschland festigt Position im internationalen Innovationsranking

| Redakteur: Jürgen Schreier

Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Fraunhofer-ISI: „Dass Deutschland auch weiterhin zu den innovativsten Ländern der Welt zählt, ist nicht allein seiner hohen Wirtschaftleistung zu verdanken. Vielmehr tragen auch Wissenschaft und Forschung hierzu einen entscheidenden Teil bei.“
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Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Fraunhofer-ISI: „Dass Deutschland auch weiterhin zu den innovativsten Ländern der Welt zählt, ist nicht allein seiner hohen Wirtschaftleistung zu verdanken. Vielmehr tragen auch Wissenschaft und Forschung hierzu einen entscheidenden Teil bei.“ (Bild: Fraunhofer-ISI)

Der soeben veröffentlichte Innovationsindikator 2013 zeigt, dass sich Deutschlands Innovationsfähigkeit in den vergangenen zwölf Monaten stabilisiert hat. Im internationalen Vergleich von 28 Industrienationen belegt das Land wie im Vorjahr Rang 6, der Abstand zu den davor liegenden Ländern hat sich verringert.

:Der Innovationsindikator wird jährlich von der Deutschen Telekom Stiftung und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) herausgegeben und von drei Instituten erarbeitet: dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Maastricht Economic and Social Research Institute on Innovation and Technology der Universität Maastricht (MERIT).

Deutschland zählt zu den innovativsten Ländern der Welt

Die Studie zeigt auf, wo Deutschlands Stärken und Schwächen im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern und aufstrebenden Industrienationen liegen. Dafür werden die für die Innovationsfähigkeit wichtigen Felder Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat und Gesellschaft beleuchtet, insgesamt werden 38 Einzelindikatoren untersucht.

An der Spitze des internationalen Innovationsrankings liegen in diesem Jahr mit weitem Abstand die Schweiz und Singapur, darauf folgen Belgien, die Niederlande, Schweden und schließlich Deutschland.

Als besondere Stützen der deutschen Innovationsbilanz bezeichnet die Studie die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft. Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Institutsleiterin des Fraunhofer ISI, erklärt hierbei: „Dass Deutschland auch weiterhin zu den innovativsten Ländern der Welt zählt, ist nicht allein seiner hohen Wirtschaftleistung zu verdanken. Vielmehr tragen auch Wissenschaft und Forschung hierzu einen entscheidenden Teil bei und schaffen erst den Nährboden für Innovationen. Erfreulicherweise konnte sich Deutschland auf diesen beiden Feldern weiter verbessern, was seiner zukünftigen Innovationsfähigkeit zugute kommt.“

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