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SPS IPC Drives 2017 Die Automatisierung vernetzt sich

| Autor: Simone Käfer

Die SPS IPC Drives wächst. Dieses Jahr um IT-Spezialisten. Aber auch Automatisierer stellten Produkte und Lösungen zur Industrie 4.0 vor.

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Auf der SPS IPC Drives stellte Schubert sein Security-Konzept vor, das der IPC-Hersteller mit dem IT-Sicherheitsspezialisten Genua entwickelt hat. Im Bild ist eine HMI-Lösung, die auch für die Additive Fertigung geeignet ist.
Auf der SPS IPC Drives stellte Schubert sein Security-Konzept vor, das der IPC-Hersteller mit dem IT-Sicherheitsspezialisten Genua entwickelt hat. Im Bild ist eine HMI-Lösung, die auch für die Additive Fertigung geeignet ist.
(Bild: Simone Käfer, MM)

Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Halle und 22.484 Besucher schon am ersten Messetag der SPS IPC Drives verdeutlichen, was die Wirtschaftszahlen uns längst erzählen: die Automatisierung erlebt einen neuen Zenit. Verantwortlich dafür scheint das Thema Digitalisierung; so hat auch Messeveranstalter Mesago dieses Jahr erstmals auf der SPS IPC Drives den Ausstellern der Bereiche Software und IT eine eigene Halle zugewiesen. So tummelten sich in der zwar zentral gelegenen, aber doch umgehbaren Halle 6 Namen wie Microsoft, Eplan, SAP oder Kaspersky, aber auch Start-ups. Außerdem konnten die 70.264 Besucher von themenbezogenen Sonderschauflächen wie dem Gemeinschaftsstand „Automation meets IT“, Vorträgen und Produktpräsentationen profitieren.

Insgesamt waren dieses Jahr 1.675 Aussteller auf der Automatisierungsmesse. Das sind 70 mehr als 2016. Doch verzeichnete die SPS IPC Drives 2016 auch einen Ausstellereinbruch. Denn das bisherige Hoch lag mit 1.668 Ausstellern im Jahr 2015, wurde aber nun übertroffen. Das Gros der Aussteller gehört immer noch der Steuerungs- und Antriebstechnik an. Aber auch hier ist Vernetzung, sprich Digitalisierung, das große Thema.

Einher mit Digitalisierung geht auch das Thema Security. Schubert System Elektronik hat gemeinsam mit Genua das GS.Gate vorgestellt. Genua hat sich auf IT-Sicherheit spezialisiert und ist eine Tochter der Bundesdruckerei. Die Lösung kann herstellerunabhängig an Maschinen angebunden werden, um Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen zu erfassen, analysieren und filtern sowie sicher an Monitoring-Systeme oder in die Cloud weiterzuleiten. Besonders sicher sei das Gate, weil die Schutzsysteme direkt auf der Hardware verankert sind und somit unabhängig von der Software agieren. Das heißt, dass auch die Infrastruktur geschützt ist, nicht nur die Daten. Außerdem wird das System dadurch nicht langsamer.

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Über den Autor

 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung und Werkstoffe, MM MaschinenMarkt