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Global Business and Markets Die digitale Revolution

| Redakteur: Stéphane Itasse

Industrie 4.0 kommt, doch in Europa hinken die Unternehmen in einigen Ländern und Sektoren noch hinterher, wie EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska auf dem Forum Global Business and Markets sagte.

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„Der Wandel geht über das Digitale hinaus, aber das Digitale ist der Kern“, sagte EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska.
„Der Wandel geht über das Digitale hinaus, aber das Digitale ist der Kern“, sagte EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska.
(Bild: Itasse)

„Viele denken, dass Smart Services eine vorübergehende Erscheinung sind, oder rufen gar nach Protektionismus, doch das ist keine Lösung“, meinte die EU-Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU. Die Zeit ließe sich nicht zurückdrehen, und Europa dürfe sich nicht von der Digitalisierung abschotten. „Digitalisierung und Globalisierung gehen Hand in Hand“, sagte Bieńkowska.

„Der Wandel geht über das Digitale hinaus, aber das Digitale ist der Kern“, so die EU-Kommissarin. Doch nicht alle Unternehmen seien gerüstet, es gebe große Unterschiede zwischen den EU-Ländern und auch zwischen den Wirtschaftszweigen.

Weitere Herausforderungen sind laut Bieńkowska: Zu viele Unterschiede beim Unternehmensrecht und bei technischen Standards sowie zu wenig ausgeprägte berufliche Fähigkeiten für die Digitalwirtschaft würden faktisch zu Wachstumsbeschränkungen für die Internet-Unternehmen – insbesondere im Vergleich zu den USA – führen. „Wir haben in Europa 500 Millionen Verbraucher, das ist unser größter Trumpf“, sagte Bieńkowska. Den Mängeln will sie in Kürze mit einer Strategie für einen digitalen Binnenmarkt entgegentreten, wie sie ankündigte. (si)

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