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IT2Industry

Die digitalisierte Fertigung auf der Automatica 2018

| Autor / Redakteur: / Victoria Sonnenberg

Viele Highlights und Demonstrationen erwarten die Besucher auch dieses Jahr wieder auf der IT2- Industry.
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Viele Highlights und Demonstrationen erwarten die Besucher auch dieses Jahr wieder auf der IT2- Industry. (Bild: Holger Rauner / Messe Muenchen)

Komplexe hochautomatisierte Fertigungsmaschinen und Roboter werden so „intelligent“ verbunden, dass das Beste zweier Welten zusammengebracht wird: die niedrigen Kosten der Massenfertigung mit der großen Kundennähe und Individualität der Lösungen von Handwerksbetrieben oder Manufakturen.

Mit IT2Industry in Halle B4 bietet die Automatica einen integrierten Themenbereich mit IT-Bezug. Er fokussiert das Zusammenspiel zwischen Automatisierungs- und Informationstechnologie, das zum Kernbestandteil digitaler Automation und Robotik gehört. IT2Industry liefert Unternehmen Orientierungshilfe bei aktuellen Digitalisierungstrends in der Industrie, erfolgversprechenden Strategien und wichtigen IoT-Technologien.

Der Themenbereich bringt somit zwei Welten zueinander, die IT und die Automatisierung. Zu den Austellern gehören sowohl klassische IT-Anbieter wie Trend Micro, pro Alpha oder Space Net als auch Unternehmen, die praktische Industrie 4.0-/IoT-Anwendungen oder IoT-Plattformen anbieten wie Connyun und Device Insight, Rehbo, Essert, Widas Concepts oder Fabrikado.

Diskutieren über Robotic Automation, Big Data, Cloud, Security und IoT

Im Themenbereich IT2Industry stellen nicht nur einschlägige Soft- und Hardwareanbieter, Integratoren und Unternehmensberatungen aus, hier wird auch fleißig diskutiert: über Robotic Automation, Big Data, Cloud, Security und natürlich über IoT. Inmitten des Ausstellungsbereiches ist zudem das IT2Industry-Forum platziert, das mehr als 40 Vorträge, Diskussionsrunden und Best-Practice-Beispiele aus dem industriellen Internet der Dinge bietet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufbau einer verlässlichen, flächendeckenden ITK-Infrastruktur und der umfassenden digitalen Vernetzung als Voraussetzung für die Smart Factory und Arbeit 4.0.

Am 20. Juni findet auf dem IT2Industry-Forum zum zweiten Mal die Pre-Conference des OPC Europe Days statt.

Auch das Automatica-Forum in der Halle A5 widmet der „Digitalen Transformation“ eine ganze Reihe hochkarätiger Vorträge, wie zum Beispiel:

  • Dr. Markus Grüneisl, Leiter Produktionssystem und Digitalisierung, BMW Group: „Chancen der Digitalisierung im Produktionssystem der BMW Group“;
  • Dr. Holger Heyn, Leiter Zukunftstechnologien in der Volkswagen-Konzern-Produktion: „Die Produktion der Zukunft im Volkswagen-Konzern: digital, vernetzt und nachhaltig“;
  • Karl-Heinz Land, „Digitaler Darwinist“, Initiator der Initiative Deutschland Digital: „Dematerialisierung und die Neuverteilung der Welt“.

Das Programm beider Foren läuft während der gesamten Messezeit und ist für Automatica-Besucher kostenfrei.

Demonstratoren für die Industrie 4.0

Mit dem „OPC-UA-Demonstrator“ präsentiert der Fachverband VDMA Robotik + Automation einen zukunftsfähigen Ansatz des standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustauschs. Das Ziel ist es, das Potenzial von OPC UA (be)greifbar zu machen. Zwei Use Cases werden auf der OPC-UA-Demonstrationsfläche gezeigt:

  • Use-Case-Steuerung: Gezeigt wird eine Anlage, auf der Fidget Spinner – ein Gebrauchsgegenstand bestehend aus mehreren Einzelteilen – live vor Ort montiert werden. An diesem Use Case sind über 20 Komponentenhersteller, Systemintegratoren und Softwarespezialisten beteiligt, die neben einem Rundschalttisch, Achsen und Greifern auch Bildverarbeitungssysteme und Roboter integrieren.
  • Use-Case-Zustandsüberwachung: Mehrere Roboterhersteller zeigen dabei, wie sich Condition Monitoring unabhängig von Hersteller- und Robotertyp Cloud-basiert verwirklichen lässt. Hier sieht der Besucher alle relevanten Zustandsdaten in Echtzeit auf einem Dashboard.

Der „Smart4i-Next-Generation-Demonstrator“, der vom Fachverband VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen (VDMA NuV) initiiert und gefördert wird, bietet zudem die Gelegenheit, interaktiv mehr über die Produktion der Zukunft zu erfahren.

Dabei besteht die Möglichkeit, über eine Cloud Landingpage ein kleines Modellauto individuell zu konfigurieren. Sowohl Karosserie als auch Add-ons können parametrisiert werden. Im Anschluss wird das individualisierte Fahrzeug live auf der Messe in Form einer Integration von realen und virtuellen Produktionsstationen gefertigt. Zum Abschluss des Produktionsprozesses wird das Giveaway an den Kunden übergeben. Der Demonstrator zeichnet sich vor allem durch seine modulare Bauweise und die Darstellung aller relevanten Industrie-4.0-Applikationen, von der Cloud bis zum Sensor, aus. Über den gesamten Produktionsprozess besteht nach dem Prinzip der gläsernen Fabrik die Möglichkeit, jeden einzelnen Auftrag zu verfolgen und nachvollziehen, in welchem Fertigungsschritt sich dieser befindet. So wird für Kunden, Produzenten und Lieferanten eine gemeinsame und lückenlose Informationskette geschaffen, welche eine optimale Ressourcenplanung ermöglicht und somit die digitale Transformation in der Fertigung durch eine Vernetzung von Mitarbeiter, Maschine und Kunde darstellt.

Demonstrator zeigt vielfältige Verbesserungsmöglichkeiten auf

Eines der erklärten Ziele ist es, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Aspekte dem Kunden so viel Gestaltungsfreiraum wie möglich einzuräumen. Der Einsatz von neuen, digitalen Medien soll das virtuelle Erlebnis über den gesamten Produktlebenszyklus verbessern. Dabei orientiert sich das Konzept an der Vernetzung von virtuellem und realem Produkt. Dies geschieht in einer Augmented-Reality-Umgebung, auf die der Messebesucher über eine kostenlose App Zugriff hat und in der er unter anderem den Fräs- und Fügeprozess sowie das Montieren der virtuellen Add-ons mitverfolgen kann. Somit vereint der „Smart4i-Next-Generation-Demonstrator“ die wichtigsten Schlüsseltechnologien zukunftsfähiger Automation in einer Anlage.

Ideengeber und Projektleiter ist der Software- und Systems-Spezialist ITQ GmbH aus Garching bei München, dem eine praxisnahe Ausbildung während des Studiums ein besonderes Anliegen ist.

* Weitere Informationen: Messe München GmbH, Ivanka Stefanova-Achter, PR Manager, Tel. (0 89) 94 92 14 88, Ivanka.Stefanova-Achter@messe-muenchen.de

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