Suchen

Werkzeugmaschinen

Die EMO in Hannover wird der Branche Impulse geben

| Autor/ Redakteur: Jürgen Schreier / Stéphane Itasse

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie hat mit einem Plus von 10 % ein hervorragendes Jahr 2012 beenden können. Wie sich die Branche im Vorfeld der EMO Hannover 2013 positioniert, darüber sprachen wir mit dem Vorsitzenden des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V., Martin Kapp.

Firma zum Thema

Martin Kapp: „Ich bin stets Optimist und hoffe, dass die EMO in Hannover für das letzte Quartal 2013 die entsprechenden Impulse geben wird.“
Martin Kapp: „Ich bin stets Optimist und hoffe, dass die EMO in Hannover für das letzte Quartal 2013 die entsprechenden Impulse geben wird.“
(Bild: VDW)

Herr Kapp, die Branche startet selbstbewusst ins Jahr 2013. Das kann man in der VDW-Publikation „Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im Jahr 2012“ lesen. Woher kommt dieses Selbstbewusstsein?

Kapp: Das Jahr 2012 ist für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ja sehr erfolgreich gewesen. Wenn jetzt nicht große, unvorhergesehene Dinge passieren, gehen wir davon aus, dass das Jahr 2013 vielleicht mit einem kleinen Minus aber doch im Großen und Ganzen ganz gut für die deutsche Industrie ablaufen wird.

Das Jahr 2012 war mit einem Produktionszuwachs von 10 % zweifellos ein Superjahr für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie. Welche Triebkräfte waren für dieses Wachstum verantwortlich?

Kapp: Wir hatten auf verschiedenen Märkten einen sehr starken Aufschwung oder, wie ich es nenne , einen großen Nachholbedarf bei Investitionen. Da kann man als Beispiel die USA nennen, die merklich zugelegt haben. Auch in Kanada und Asien war die Entwicklung nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt wurde. Das alles zusammen im Paket hat uns 2012 diesen hohen Produktionszuwachs beschert.

Bildergalerie

Für das laufende Jahr will oder muss man offenbar deutlich kleinere Brötchen backen. Die letzte Produktionsprognose lautet: plus 1 %. Was ist passiert?

Kapp: Das Jahr 2013 hat ein bisschen verhalten angefangen. Wir gehen davon aus, dass sich das so fortsetzen wird. Ich bin aber stets Optimist und hoffe, dass die EMO in Hannover für das letzte Quartal 2013 die entsprechenden Impulse geben wird.

Das Exportgeschäft war ja immer wichtiger Motor des Wachstums im deutsche Werkzeugmaschinenbau. Wird das auch 2013 so sein?

Kapp: Davon gehen wir aus. Europa ist ja in den letzten Jahren schon etwas zurückhaltend gewesen. Insbesondere die Exporte nach Russland, in die USA und nach Asien werden nach wie vor die große Triebfeder sein.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 39799190)