Composites Germany

Die Ergebnisse der 10. Composites-Markterhebung machen Mut

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Wie "fühlen" die Unternehmen die Composite-Wetterlage?

Ein ähnliches Bild wie es die generelle Geschäftslage zeichnet, zeige sich auch bei der Erhebung der Kenndaten zur individuellen Geschäftslage des eigenen Unternehmens respektive der eigenen Organisation: Wird die derzeitige Geschäftslage weniger positiv gesehen als bei den letzten Befragungen, so geht heute nur der kleinste Teil der Befragten von einer negativen Entwicklung der Situation aus. In Deutschland sind das - wieder die pessimistischste Fraktion - 8 %, in Europa 6 % und weltweit meinen 2 % dass alles schlimmer wird. Auch wenn dabei von einer Verschlechterung der Einschätzung gesprochen werde, sei explizit darauf hingewiesen, dass nach wie vor nur etwa 20 % der Teilnehmer die Situation als eher negativ Einschätzen. Der Großteil macht sich offensichtlich keine Sorgen.

Deutlich stärkere Investitionsabsichten

Viel sonniger, im Vergleich zur letzten Erhebung, zeigt sich die Landschaft im Hinblick auf die beiden erhobenen Indikatoren zum Investitionsklima, der Personalplanung und den Maschineninvestitionen: Gingen bei der letzten Befragung noch 53 % von neuen Maschineninvestitionen aus, so liegt dieser Wert aktuell bei erfreulichen 74 %. Unterstrichen wird diese positive Einschätzung dadurch, dass fast die Hälfte der befragten von einer Zunahme des Personals ausgeht.

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Die Wachstumsmotoren laufen weiter rund

Nur kleine Änderungen registriere man im Bereich der Wachstumstreiber im Compositemarkt: Nach wie vor bleiben der Automobilbereich und die Luftfahrt, als klassische Anwendungsbereiche, die Schlüsselbranchen, von denen maßgebliche Wachstumsimpulse erwartet werden, so Composites Germany. Hinzu kämen jedoch immer stärker auch die Segmente Infrastruktur/Bau! Denn erstmals lagen die Erwartungen an dieses Segment höher als an den Automobilsektor und den Maschinenbau, betonen die Experten. Materialseitig bleibe CFK (carbonfaserverstärkter Kunststoff) der Wachstumstreiber Nummer eins (Mengenmäßig gesehen machen nach wie vor glasfaserverstärkte Kunststoffe das Rennen). Regional behält Asien seine Dominanz als die Region, aus der wesentliche Wachstumsimpulse erwartet werden – gefolgt von Deutschland.

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