Suchen

Laser-Historie Teil 2

Die Laserreise ist nach 60 Jahren noch lange nicht beendet!

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Kann der Laser das Energieproblem lösen?

In den 60er-Jahren wurde der Laser als „Next big thing“ nach der Kernenergie gesehen. Im Gegensatz zu ihr ist die Lasertechnik in unserem Alltag angekommen. In der Telekommunikation und in der Fertigungstechnik ist der Laser an entscheidender Stelle dabei: Und seine Bedeutung wird noch wachsen.

Ein Münchner Startup hat aber noch deutlich größere Ziele: Die Marvel Fusion GmbH will die laserbasierte Kernfusion erforschen. Die Technologie basiert auf Systemen, wie sie in der Europäischen Extreme Light Infrastructure ELI entwickelt werden.

Bildergalerie

Mit inzwischen 1 Mrd. Euro an Förderung wird dafür an drei Instituten in Osteuropa die Idee von Physik-Nobelpreisträger Gérard Mourou umgesetzt. In seiner Nobelpreisträgerrede von 2018 zog er den Bogen von Maimans Erfindung bis weit in die Zukunft: Dort werden Laser zu Teilchenbeschleunigern. Sie werden Bedingungen wie im Innern von Sternen im irdischen Labor erzeugen. Sie werden Atomkerne zertrümmern und fusionieren. Sie werden durch schiere Intensität Teilchen aus dem Nichts holen. Mourou sprach über Anwendungen zur Beseitigung von Atommüll, in der Medizin und in der Materialwissenschaft.

Der Laser mag im Alltag angekommen sein. Die Anwendung sicherer robuster Lasersysteme wird in den kommenden Jahren die Produktivität in vielen Bereichen steigern. In der Forschung jedoch gilt die Prognose von Gérard Mourou „The best is yet to come!“

(ID:46986959)