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Linearführungen mit integrierter Sensorik Die Mechanik wird intelligent

| Autor: Stefanie Michel

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Nur Komponenten herzustellen, genügt nicht: Immer mehr Hersteller von Linearführungen setzen auf Systemlösungen und Intelligenz.
Nur Komponenten herzustellen, genügt nicht: Immer mehr Hersteller von Linearführungen setzen auf Systemlösungen und Intelligenz.
(Bild: Stefanie Michel)

Die bekannten Hersteller von Linear- beziehungsweise Profilschienenführungen kommen in der Regel aus der Mechanik und haben sich einen Namen als Komponentenlieferanten gemacht. Doch das Geschäft verändert sich: Immer mehr wandeln sich diese Anbieter zu Systemlieferanten. Immer mehr sollen diese Systeme mit Intelligenz ausgestattet sein.

Bei Schaeffler beispielsweise ist diese Entwicklung deutlich zu sehen: Aus einem Baukasten von mechanischen und elektrischen Komponenten lassen sich unterschiedlichste Systeme auslegen und berechnen – mit Unterstützung der Schaeffler-Kompetenz in Tribologie, Simulation oder Mechatronik.

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Zunehmend sind die Komponenten und mechanischen Systeme mit integrierter Sensorik ausgestattet, die Daten im laufenden Betrieb aufnimmt. Bei Schaeffler ist beispielsweise mit der RUE..E 4.0 eine Profilschienenführung erhältlich, die über das Schwingungsverhalten des Tragkörpers Aussagen zur Schmierung machen kann. Bei Igus hingegen misst der Sensor den Verschleiß der Linearführung – das System ist schließlich selbstschmierend. Bosch Rexroth hingegen bietet für seine Führungen das integrierte Messsystem IMS-A an. (mi)

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Über den Autor

 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt