Ausgeglichener Die meisten Deutschen wollen mobil arbeiten

Quelle: Pressemitteilung

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Nach Gefühl von 80 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland optimiert das Homeoffice die Work-Life-Balance. Das (und viel mehr) geht aus einer europaweiten Umfrage von SD Worx hervor ...

Angenehme Sache, das Arbeiten im Homeoffice. Deshalb schätzen gar 80 Prozent der Deutschen diesen Trend. Man fühle sich produktiver und motivierter. Doch Unternehmer sollten gewisse Dinge prüfen respektive veranlassen. SD Worx informiert hier über die Lage.
Angenehme Sache, das Arbeiten im Homeoffice. Deshalb schätzen gar 80 Prozent der Deutschen diesen Trend. Man fühle sich produktiver und motivierter. Doch Unternehmer sollten gewisse Dinge prüfen respektive veranlassen. SD Worx informiert hier über die Lage.
(Bild: SD Worx)

SD Worx, ein führender Anbieter von Lohn- und Gehaltsabrechnungen und HR-Dienstleistungen, hat 4.371 Unternehmen in Europa befragt, wie Mitarbeiter und Manager zum mobilen Arbeiten stehen. Derzeit arbeiten rund 28 Prozent der Beschäftigten in Deutschland auch schon regelmäßig ortsunabhängig. Vor der Coronapandemie waren es nur halb so viele. Wie die Deutschen ihre arbeitsmäßige Zukunft sehen, verrät SD Worx nun.

Unternehmen müssen jetzt vorbereitet sein

Mehr Zeit für Familie, Freunde, Sport oder andere Hobbies zu haben, bietet das mobile Arbeiten, so die Meinung. Eine ausgependelte Bilanz zwischen Arbeit und Privatleben, verbinde seit der pandemiebedingten, flächigen Einführung des Homeoffice, die deutschen mit demselben. Und zunehmend entwickele sich dieser Trend zu einem der beliebtesten Benefits unter Abeitnehmern, die das aufgrund ihrer Aufgaben können. Unternehmen sind nach Ansicht von SD Works deshalb gut beraten, die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Thema zu analysieren, um für „Talente“ in puncto Mitarbeiter interessant zu bleiben.

Das Homeoffice macht angeblich produktiver

Für knapp 73 Prozent der Befragten bietet mobiles Arbeiten mehr Vor- als Nachteile. So empfindet die Mehrheit (64 Prozent) die Arbeit außerhalb des Büros als produktiver. Bei der Zusammenarbeit mit Kollegen sieht die Situation ähnlich aus: Die Hälfte der Befragten erwartet durch die neue Form der Kooperation eine Produktivitätssteigerung.

Gleichzeitig entstehen durch das mobile Arbeiten aber auch Herausforderungen. Denn 65 Prozent der Befragten gaben beispielsweise an, sich beim ortsunabhängigen Arbeiten seltener krankzumelden – auch wenn der Anlass dazu besteht. Außerdem sitzen rund 43 Prozent für mehr Stunden am Tag vor dem Equipment, wenn sie remote arbeiten können.

Es reichen zwei bis drei Tage Homeoffice

Mobiles Arbeiten ist längst keine Seltenheit mehr, von den Beschäftigten können 46 Prozent ihre Aufgaben auch im Homeoffice oder unterwegs erledigen. Etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten bevorzugt es, nur an zwei bis drei Tagen pro Woche im Homeoffice zu sein. Weiteren 13 Prozent reicht ein Tag und acht Prozent wollen lieber wieder Vollzeit im Büro sein. Dem entgegen stehen 12 Prozent, die sich wünschen, nur noch remote zu arbeiten. Der Wunsch nach ortsunabhängigem Arbeiten ist zudem auch vom Wochentag abhängig. Wer hätte das geahnt?! Vor allem am Freitag (32 Prozent) und Montag (29 Prozent) wird das Homeoffice präferiert. Dann kommt der Donnerstag (14 Prozent).

Die Umfrage zeige aber auch, dass es vielen Arbeitnehmern wichtig sei, ihre Kollegen regelmäßig persönlich zu treffen. Unternehmen stehen damit vor der schwierigen Aufgabe, die verschiedenen Interessen ihrer Belegschaft in einer neuen hybriden Arbeitskultur zu vereinen.

Etwa 30 Prozent brauchen Tipps zum Homeoffice

Regelmäßiges mobiles Arbeiten ist erst seit Corona in vielen Unternehmen Alltag. Deshalb besteht oft noch ein gewisser Bedarf an Best Practices und Anleitungen. Laut Umfrage wünschen sich beispielsweise 27 Prozent der deutschen Arbeitnehmer mehr Tipps für den Alltag. In der Regel gehe es darum, wie die Arbeitnehmer ihre Aufgaben nun richtig definieren sollen, oder wann Grenzen zu setzen seien. Im Vergleich ist die Nachfrage bei Mitarbeiter in Managementpositionen sogar größer (36 Prozent) als bei jenen, die nicht in einer solchen Position sind (23 Prozent).

SD Worx empfiehlt deshalb, für mobiles Arbeiten eine Strategie zu entwickeln, die auf drei Säulen beruht: 1. Produktivität, 2. Austausch und 3. Kompetenz. Dabei müssten immer der Einzelne und das Team berücksichtigt werden, denn jeder Mensch ist ja bekanntlich anders „gestrickt“.

Man prüfe, was sich wie mobil verbindet!

Im Idealfall prüfen Unternehmen ganz genau, welche Teams durch die neue Form der Zusammenarbeit produktiver arbeiten können und inwieweit die einzelnen Angestellten respektive Manager über die nötigen Kompetenzen verfügen, um mit mobilem Arbeiten richtig umzugehen. Das Bedürfnis nach persönlichem Kontakt dürfe dabei nicht unterschätzt werden, denn ein guter Austausch binde die Menschen stärker an ein Unternehmen. Festzulegen ist nach Meinung der Experten außerdem, wie Teammitglieder trotz räumlicher Trennung in Kontakt bleiben. Das kann beispielsweise per Mail oder über eine Nachricht erfolgen, aber auch, wie oft etwas telefonisch besprochen wird. Nur so könne die Arbeit für alle, trotz unterschiedlicher Anwesenheit und Charakter, überschaubar organisiert werden.

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