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Transfluid auf der MDA

Die Möglichkeiten für vielfältiges und automatisches Biegen in Hannover

| Autor: Stéphane Itasse

Die Umformmaschinen T-Form UMR eröffnen neue Optionen für die Formgebung an bereits axial umgeformten Rohren zur Herstellung scharfkantiger Konturen für Dichtelemente.
Die Umformmaschinen T-Form UMR eröffnen neue Optionen für die Formgebung an bereits axial umgeformten Rohren zur Herstellung scharfkantiger Konturen für Dichtelemente. (Bild: Transfluid)

Der Maschinenbauer Transfluid stellt auf der Hannover-Messe vom 24. bis 28. April 2017 flexible Rohrbearbeitungssysteme mit Möglichkeiten zur Prozessvernetzung vor.

Die stärkere digitale Verbindung für Rohrbearbeitungsprozesse ist ein maßgeblicher Treiber für den Fortschritt der Branche. Speziell für die Hydraulik sind dabei Systeme gefragt, die bei der Rohrbearbeitung für sichere und je nach Anforderung für automatisierte Abläufe sorgen, wie Transfluid mitteilt.

Automation lohnt sich auch bei kleinen Stückzahlen

Eine Automation ist selbst bei geringen Stückzahlen, beispielsweise bei der umformtechnischen Bearbeitung hydraulischer Verbindungselemente, möglich. So bietet Transfluid zum Beispiel für Schlauchanschlüsse oder DKOL-Verbindungen direkt am Rohr seine axialen Umformmaschinen vom Typ REB und eine werkzeugunabhängige, rollierende Umformung mit Anlagen vom Typ SRM an. Sie ermöglichen scharfkantige Konturen für Dichtelemente und optimale Oberflächen. Die Herstellung von Bördeln zwischen 20° und 90° mit kurzen Spannlängen ist mit Transfluid-Umformmaschinen vom Typ UMR umsetzbar – für optimale Dichtoberflächen und in einem Arbeitsgang

„Zukünftig wird mehr Flexibilität für bessere Prozesse erforderlich sein. Ich denke da etwa an die Onlineverbindung zur Konstruktion mit unserer Biegesoftware T-Project. Und an Systeme, um sowohl am Objekt als auch das fertige Rohr zu vermessen. So ein System muss natürlich einfach im Handling sein. Das wird auf jeden Fall mehr Biegefreiheit bringen“, erwartet Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin von Transfluid.

Dafür hat der Hersteller seine Dornbiegemaschine vom Typ T-Bend DB 40220-3A-CNC entwickelt. Damit können dick- oder dünnwandige Rohre mit Durchmessern vor allem ab 40 mm und bis 220 mm gebogen werden. Die stabile Konstruktion sorgt für eine lange Lebensdauer und einfache, schnelle Werkzeugwechsel bieten Einsatzvielfalt und eine bessere Wirtschaftlichkeit.

Rohrbiegemaschine schafft schwierige Geometrien

Um die Fertigung anspruchsvoller Geometrien zu ermöglichen, ist die rechts-links-biegende Maschine T-Bend DB 642 CNC R/L VE mit einem Drehkopf ausgestattet. Bei diesem servoelektrisch angetriebenen Konzept für Rohrdurchmesser bis 42 mm gehören zwei Werkzeugebenen auf jedem Biegekopf zur Standardausstattung.

Flexibel und dabei mit einfacher Technik bietet Transfluid für das Biegen direkt am Objekt seine neue Generation der Mobilbiegemaschine T-Bend MB 642. Damit können am Einsatzort hydraulische Leitungen verlegt werden.

Transfluid Maschinenbau auf der Hannover-Messe 2017: Halle 20, Stand B14

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