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GKV und IG BCE

Die nachhaltige Zukunft der Kunststoffindustrie im Fokus der Fachverbände

| Redakteur: Peter Königsreuther

Vertreter des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) trafen sich am 23. November 2016 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin zur zehnten Sitzung des von beiden Organisationen getragenen Zukunftsforums für eine nachhaltige Kunststoffindustrie.

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GKV und IG BCE haben am 23. November in Berlin getagt. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Herausforderungen an die berufliche Bildung durch die Digitalisierung der Wirtschaft, Strategien zur Vermeidung des Eintrags von Kunststoffabfällen in die Gewässer sowie die Förderung von Forschung und Entwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
GKV und IG BCE haben am 23. November in Berlin getagt. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Herausforderungen an die berufliche Bildung durch die Digitalisierung der Wirtschaft, Strategien zur Vermeidung des Eintrags von Kunststoffabfällen in die Gewässer sowie die Förderung von Forschung und Entwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
(Bild: Woodley Wonderworks)

Die Kunststoffindustrie verzeichnete im bisherigen Verlauf des Jahres 2016 eine positive Umsatzentwicklung. Auch der Beschäftigungsstand bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau, wie es heißt. Zentrale Themen der Veranstaltung betrafen die berufliche Bildung in Zeiten von Industrie 4.0, wie Gewässer vor Kunststoffabfällen geschützt werden können sowie die Förderung von KMU in puncto F&E-Anstrengungen.

Die Herausforderungen der beruflichen Bildung

Die Teilnehmer des Zukunftsforums diskutierten mit Dr. Barbara Dorn, Abteilungsleiterin Bildung, Berufliche Bildung der BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände über aktuelle Herausforderungen an die berufliche Bildung. Dabei stand die Veränderung der Anforderungen an die berufliche Bildung infolge der Digitalisierung der Arbeitswelt im Vordergrund.

Eine Veränderung der in den Ausbildungsordnungen festgelegten Mindestanforderungen an eine Berufsausbildung im Hinblick auf digitale Technologien sollte erfolgen, wenn digitale Technologien regelmäßig in dem betreffenden Berufsbild zum Einsatz kommen. Schulen und Berufsschulen sind durch die Einführung digitaler Unterrichtsmedien in besonderer Weise gefordert. Außerdem waren sich die Teilnehmer darin einig, dass angesichts der bedenklich großen Zahl von Studienabbrüchen eine bessere Information und Berufsberatung mit Blick auf die duale Berufsausbildung angestrebt werden soll.

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