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Hapro Technik Die richtige Pumpe beim Wasserstrahlschneiden spart Energie

| Autor / Redakteur: Doris Perndorfer / M.A. Frauke Finus

Effizienz wird angesichts steigender Energiepreise immer wichtiger. Mit den neuen Produkten von Hapro Technik aus Kallham in Oberösterreich lassen sich Wasserstrahlschneidanlagen günstiger betreiben als mit herkömmlichem Equipment.

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Auf der Euroblech 2016 hat die Hapro die Hochdruckpumpe Servo-Jet 4000 vorgestellt.
Auf der Euroblech 2016 hat die Hapro die Hochdruckpumpe Servo-Jet 4000 vorgestellt.
(Bild: Hapro)

Hapro ist seit über 20 Jahren darauf spezialisiert Betreiber von von Wasserstrahlschneidanlagen mit Hochdrucktechnik sowie mit Betriebsstoffen zu versorgen. Dabei ist es Ziel, die Wasserstrahlschneidsysteme so zu verbessern, dass laufende Kosten gesenkt werden können. Auf der Euroblech 2016 hat das Unternehmen die Hochdruckpumpe Servo-Jet 4000 vorgestellt.

Die energiesparende Hochdruckpumpe Servo-Jet 4000 ist mit Servotechnologie ausgestattet. Sie treibt das Pumpenaggregat direkt an und verzichtet so komplett auf ein Hydrauliksystem. „Die Vorteile dieses Pumpentyps liegen vor allem an den geringen Betriebskosten. Angesichts des steigenden Kostendrucks in der Fertigungsbranche wird dieser Aspekt immer wichtiger. Im Vorteil sind Unternehmen, denen es gelingt, die operativen Kosten zu senken“, so Michael Meisinger, Verkaufsleiter bei Hapro. „Auch wer bereits eine Wasserstrahlschneidanlage – egal, welchen Typs – betreibt, kann seine herkömmliche Druckübersetzerpumpe durch eine Servo-Jet 4000 ersetzen“, führt er weiter aus.

Deutlich geringerer Stromverbrauch als eine Druckübersetzterpumpe

Ein wesentlicher Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden ist die verbrauchte Energie. Experten erwarten in den kommenden Jahren einen deutlichen Anstieg der Energiekosten. „Vergleicht man den Energieverbrauch der Servo-Jet 4000 mit dem einer herkömmlichen Druckübersetzterpumpe, so gewinnt die Servo-Hochdruckpumpe“, sagt Meisinger.

Zwei Typen können von Hapro geliefert werden. Die SJ30 mit einer maximalen Fördermenge von 4,5 l/min und die SJ55 mit 8,4 l/min. Die Servo-Jet 4000 bietet außerdem hohe Fördermengen. Durch das innovative Antriebskonzept verzichtet die Pumpe auf Blindstrom und es wird nur dann Energie benötigt, wenn tatsächlich geschnitten wird. Niedrige Betriebskosten und lange Wartungsintervalle sind weitere Pluspunkte der Servo-Jet 4000. „Mit Betriebskosten unter 2,20 Euro/h arbeitet die Servo-Jet 4000 deutlich günstiger als vergleichbare Pumpen“, so der Hapro-Verkaufsleiter. Abhängig von der Wasserqualität und den Einsatzbedingungen wird die Wartung der Servo-Jet 4000 erst bei 1250 Betriebsstunden durchgeführt.

Mangelnde Wasserqualität führt zu hohen Ausfallzeiten der Hochdrucktechnik. Insbesondere setzt diese den Dichtungen, Düsen und Zylindern in einer Wasserstrahlschneidanlage zu und führt zu kurzen Standzeiten. Auch hier steht Hapro mit Rat und Tat zur Seite. „In diesem Bereich hat sich viel getan“, berichtet Meisinger. „Früher wurden häufig Osmose-Anlagen oder Enthärtungssysteme installiert, um die Wasserqualität an die Wasserstrahlschneidanlage anzupassen. Heute wissen wir wesentlich mehr über die richtige Wasserqualität und können dieses Wissen gezielt einsetzen.“ Die Techniker von Hapro analysieren das vorhandene Wasser und beraten den Kunden auf Basis dieser Analyse. „In den meisten Fällen verfügt der Kunde über gutes Wasser. Mit entsprechender Aufbereitungstechnik kann die Wasserqualität jedoch verbessert werden, woraus eine Standzeiterhöhung resultiert und die Effizienz der Anlage gesteigert wird“, erklärt der Verkaufsleiter. Hapro bietet dazu ein entsprechendes Produktportfolio an Aufbereitungstechnik inklusive Wasserkreislaufsystem. Die Aufbereitungstechnik kann dabei auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt werden.

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