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Hannover Messe 2017 – Zulieferer 4.0 Die richtigen Partner und Experten in Sachen Digitalisierung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Erfahren Sie, wie Zulieferer in Zeiten von Industrie 4.0 und Integrated Industry, ihren Kunden das Leben spürbar erleichtern können. Experten aus diversen Sektoren der Zulieferer- und Einfaufswelt erklären ihren Standpunkt. Die Protagonisten verteilen sich auf die Hallen 4, 5 und 6.

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Vernetzung, Individualisierung und Geschwindigkeit prägen auch die Welt der Zulieferer. Im Rahmen der Leitmesse Industrial Supply zeigen Unternehmen wie Pöppelmann oder die Salzgitter AG, wo man heute steht und welche Richtung man geht.
Vernetzung, Individualisierung und Geschwindigkeit prägen auch die Welt der Zulieferer. Im Rahmen der Leitmesse Industrial Supply zeigen Unternehmen wie Pöppelmann oder die Salzgitter AG, wo man heute steht und welche Richtung man geht.
(Bild: Deutsche Messe)

Vernetzung, Individualisierung und Geschwindigkeit – das sind die zentralen Werte und handfesten Verbesserungen, die Zulieferunternehmen ihren Kunden in Zeiten von Digitalisierung und Integrated Industry bieten können. Wo die Unternehmen hier stehen und in welche Richtung sie sich langfristig weiterentwickeln werden, sind zwei der bestimmenden Themen auf der Industrial Supply.

Höherer Vernetzungsgrad

Ein Beispiel für die Vernetzung von Zulieferern und ihre Position als Entwicklungspartner im gesamten Prozess ist laut der Deutschen Messe das auf Kunststoff spezialisierte Unternehmen Pöppelmann. „Die Vernetzung mit Partnern und Lieferanten spielt eine sehr große Rolle für die Qualität unserer Produkte und Leistungen“, sagt Thorsten Koldehoff, Vertriebsleiter für Pöppelmann Kapsto(r). Beispielsweise tausche man über Portale mit den Kunden digitale Informationen aus, wie die Anfragenübermittlung, die Einstellung von Angeboten, die Bereitstellung von Pipaps und so weiter.

Keine teuren Sackgassen mehr...

Software und Vernetzung vereinfachen den gesamten Prozess, wie Koldehoff betont: Die virtuelle Produktentwicklung und -optimierung durch den Einsatz von 3D-Simulationen oder Catia V5 an über 40 CAD-Arbeitsplätzen dient bei Pöppelmann als bester Weg zum Serienwerkzeug, heißt es. CAD-Daten könnten in Echtzeit über einen FTP-Server zwischen Kunde und Konstruktion ausgetauscht werden.

So kann ein Artikel für einen spezifischen Anwendungszweck optimal entwickelt werden, weil die Konstrukteure ihre Ideen direkt anhand von Bauraumsituationen gestalten können, so Pöppelmann. Simulationen mittels FEM (Finite-Elemente-Methode) oder Moldflow sollen dabei helfen, schon in der Konstruktionsphase das Bauteil oder Werkzeug so auszulegen, dass es funktional ist und möglichst effizient hergestellt werden kann.

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