Jahresbilanz 2021

Die Schaeffler-Gruppe wächst in allen Bereichen

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Die Schaeffler-Zukunft ist damit gesichert

Mit den Vorbereitungen zum Bau des Zentrallabors, dem Aufbau des Kompetenzzentrums für Wasserstofftechnologie in Herzogenaurach sowie dem Baubeginn für das neue Werkzeugtechnologie-Zentrum in Höchstadt setzt die Schaeffler-Gruppe nach eigenen Angaben ihre geplanten Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit konsequent um. Die Sparte Industrial setze ebenfalls die im September 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Konsolidierung der deutschen Standorte um. In diesem Zusammenhang wurden Produktionskapazitäten in Schweinfurt gebündelt, die Wertschöpfungstiefe am Standort deutlich ausgebaut und mit der Produktion von hochpräzisen Getriebeteilen für Roboter begonnen.

Gleichzeitig verlagert Schaeffler weiterhin lokal notwendige Fertigungs- und Montagelinien, um die Regionen außerhalb von Europa zu stärken: In Nanjing wurde etwa eine neue Produktionshalle zur Fertigung von Großlagern für die Windenergie eröffnet. Diese Erweiterung stärke den asiatischen Werkverbund der Gruppe und festige die Position von Schaeffler als führender Anbieter in diesem Metier.

Bei der Sparte Automotive Technologies sind die begonnene Bündelung der Kompetenzen für E-Mobilität in Bühl und der Produktionsbeginn im neuen Werk für Komponenten und Systeme für elektrifizierte Antriebsstränge in Szombathely (Ungarn) erfolgreich verlaufen. Auch sei es gelungen, entscheidende Einigungen mit den Arbeitnehmervertretern zu erreichen. Für alle von den im September 2020 angekündigten Maßnahmen betroffenen Standorte sind die entsprechenden Restrukturierungen deshalb nun vereinbart und in Teilen bereits umgesetzt. Die Kosten für diese Maßnahmen liegen sogar unterhalb der ursprünglich geplanten Aufwendungen.

Schaeffler gibt für 2022 keine Prognose ab

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, macht klar: „Angesichts der unwägbaren Ereignisse in der Ukraine und deren Auswirkung auf das globale Wirtschaftsgeschehen, geben wir vorerst keine Prognose für 2022 ab!“
Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, macht klar: „Angesichts der unwägbaren Ereignisse in der Ukraine und deren Auswirkung auf das globale Wirtschaftsgeschehen, geben wir vorerst keine Prognose für 2022 ab!“
(Bild: Schaeffler)

Der Vorstand der Schaeffler AG hat wegen des Ukraine-Kriegs und den daraus wahrscheinlich resultierenden Auswirkungen auf die globale Wirtschaft seine am bereits veröffentlichte Prognose ausgesetzt. Der Vorstand hatte am 22. Februar 2022 bei Aufstellung des Jahresabschlusses einen Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 verabschiedet, der sich aufgrund der Ereignisse in den Tagen seit dem Aufstellungsdatum aber nicht aufrechterhalten lässt. Aus heutiger Sicht sind weder der weitere Verlauf noch die wirtschaftlichen Auswirkungen verlässlich abzuschätzen. Eine neue Prognose wird abgegeben, sobald dies möglich ist.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte: „Das Geschäftsjahr 2021 war für die Schaeffler Gruppe trotz eines schwierigen Umfeldes ein erfolgreiches Jahr, in dem wir den Umsatz der Gruppe währungsbereinigt um rund 10 Prozent und unser operatives Ergebnis vor Sondereffekten um rund 60 Prozent steigern konnten.“ Die in der Roadmap 2025 definierten strategischen Initiativen und Prioritäten behielten aber weiterhin ihre Gültigkeit – vor allem in Sachen Nachhaltigkeit.

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