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Cebit 2018 Die Wiedergeburt der alten Dame

| Redakteur: Robert Horn

Der Kartenvorverkauf hat begonnen: Mit neuen Themen, neuen Formaten und einem neuen Design startet die Cebit in die neue Saison. 2018 soll alles anders werden.

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Huawei-Smart-City-Installation auf der Cebit 2017. Das Gesicht der IT-Fachmesse wird sich im kommenden Jahr komplett ändern.
Huawei-Smart-City-Installation auf der Cebit 2017. Das Gesicht der IT-Fachmesse wird sich im kommenden Jahr komplett ändern.
(Bild: Robert Horn)

„Die Cebit 2018 wird ein Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“, sagte Oliver Frese, Cebit-Vorstand bei der Deutschen Messe AG . „Die Cebit 2018 verbindet bekannte Messe-Elemente mit inspirierenden Konferenz-Formaten, innovativen Netzwerk-Plattformen und kreativen, künstlerischen Festival-Elementen.“

Mit einer neuen Geländenutzung startet die nächste Cebit erstmals im Sommer, am 11. Juni 2018. „Die Digitalisierung verändert mit innovativer Technologie die Unternehmen, das gesamte Wirtschaftsgefüge, das Nutzerverhalten und gleichzeitig die Art und Weise, wie wir zusammenleben. Diese unterschiedlichen Perspektiven bilden die Leitidee für die neue Cebit“, sagte Frese.

Cebit 2018: Neuausrichtung mit vier Elementen

Die neue Cebit besteht aus vier Elementen: Das Element d!conomy soll Raum für die Digitalisierung von Unternehmen und Verwaltung schaffen. Internationale Unternehmen der digitalen Wirtschaft können dort konkrete Lösungen und Technologien präsentieren, mit denen die Anwenderunternehmen die digitale Transformation erfolgreich umsetzen können. Für die beteiligten Unternehmen steht hier die Geschäftsanbahnung im Mittelpunkt. Die Themen „Digital Office, Prozess- und Datamanagement, Security, Kommunikation, Devices und Infrastruktur“ bestimmen die inhaltliche Agenda.

Als zweites Element wagt d!tec den Blick in die digitale Zukunft. Innovative Technologien, die an der Schwelle zur Markteinführung stehen, disruptive Geschäftsmodelle, neue Wertschöpfungsnetzwerke sollen verdeutlichen, was zukünftig machbar sein kann. d!tec präsentiert Forschung und Startups, die starre Branchenstrukturen aufbrechen und innovative Technologie und Kreativität zu neuen Geschäftsmodellen zusammenführen.

Cebit 2018: Es soll geredet werden

Den Raum für den notwendigen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs will das Konferenzformat d!talk als drittes Element der neuen Cebit schaffen. Mit einer zentralen Keynotebühne und mehr als zehn kleineren Bühnen mitten in den jeweiligen Themen von d!conomy und d!tec wird d!talk die Drehscheibe für Know-how und Visionen, hoffen die Veranstalter. Erwartet werden Querdenker, Visionäre, Experten und inspirierende Strategen aus aller Welt.

Das Herz der neuen Cebit soll indes der d!campus unter dem Expo-Dach werden, auf dem „Technologie auf Emotionen“ trifft, wie die Deutsche Messe verkündet. Der d!campus vereint Digitalisierung und Kultur und schafft den Rahmen für Networking und Interaktion bis in die Abendstunden, heißt es dazu. Er soll die multikulturelle Plattform für Begegnung und Netzwerken werden, mit dem Rahmenprogramm und der Inszenierung alle Sinne ansprechen und Raum für Erlebnisse, digitale Showcases und kulturelle Inszenierung schaffen.

Alle Digitalthemen auf der Agenda

„Die neue Cebit wird inhaltlich alle Themen der Digitalisierung aufgreifen und in ihren unterschiedlichen Facetten zeigen“, sagte Frese. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge (IoT), Human Robotic und Serviceroboter, autonome Systeme, Big Data Analytics, Cloud Computing, Security oder Virtual Reality legen sich dann wie die digitale Themenmatrix über die neue Cebit.

„Um ein Beispiel zu nennen: Bei d!conomy präsentieren die Unternehmen konkrete Einsatzbereiche für Künstliche Intelligenz (KI) in Form von Chat-BOTS oder in der Datenanalyse. Bei d!tec erleben die Besucher neueste Forschungsergebnisse und Startups, die sich mithilfe von KI mit neuen Geschäftsmodellen am Markt etablieren wollen, sei es rund um das autonome Fahren oder mit einem Serviceroboter im Gesundheitswesen. Bei d!talk diskutieren Experten die neuen Sicherheitsherausforderungen rund um das Thema. Und auf dem d!campus werden Anwendungen zum Erleben gezeigt“, sagte Frese.

„Wir werden zusammen mit bisherigen und neuen Partnern alle wesentlichen Trends der Digitalisierung nach diesem Prinzip noch stärker ausarbeiten, erlebbar machen und deren Geschäftspotenziale genauso wie die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen diskutieren.“ So sollen etwa Fragen rund um Mobilität der Zukunft, datengetriebene Geschäftsmodelle im Automobilsektor und autonomes Fahren eine größere Rolle auf der Cebit 2018 spielen. Auch Blockchain werde in wichtigen Bereichen der Wirtschaft zu einer Revolution führen; deshalb werde auch dieses Thema stärker in den Fokus gerückt.

Zustimmung aus der Wirtschaft

In der digitalen Wirtschaft trifft das neue Cebit-Konzept auf positive Resonanz, verkündet der Veranstalter: „Das neue Konzept der Cebit und die Verbindung von Technologie, Geschäftsanbahnung und Emotionen setzt neue Kreativität frei. Wir sprechen mit neuen Partnern, die die Cebit bislang als Plattform nicht auf ihrem Radar hatten. Und durch die neuen Formate werden wir zudem für neue Besuchergruppen interessant. Neben IT-Experten, Fachbesuchern und Top-Entscheidern aus digitaler Wirtschaft und Anwenderindustrie wollen wir auch verstärkt die nächste Generation der Entscheider in den Unternehmen mit der Cebit erreichen, Menschen, die heute schon die digitale Transformation in den Unternehmen begleiten und dafür Verantwortung übernehmen.“

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