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AMB 2018 Digitale Zukunftsfabrik mit verfügbaren Standard-Komponenten

| Redakteur: Stefanie Michel

Wie lassen sich Digitale Transformation, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge in konkrete Lösungen für die Produktion von morgen umsetzen? Auf der AMB 2018 zeigt Gewatec am Beispiel einer automatisierten Zukunftsfabrik den aktuellen Stand der Technik und was im Sinne einer weitestgehenden Digitalisierung der Produktion mit bereits heute verfügbarer Technik möglich ist.

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Auf der AMB zeigt Gewatec seine Zukunftsfabrik im praktischen Einsatz: über QR-Code geht der Besucher ins Bestellportal, wählt ein Teil aus und löst den automatischen Fertigungsvorgang auf einer der Werkzeugmaschinen auf dem Stand aus.
Auf der AMB zeigt Gewatec seine Zukunftsfabrik im praktischen Einsatz: über QR-Code geht der Besucher ins Bestellportal, wählt ein Teil aus und löst den automatischen Fertigungsvorgang auf einer der Werkzeugmaschinen auf dem Stand aus.
(Bild: Gewatec)

Im Rahmen der Sonderschau „Digital Way“ zeigt Gewatec seine Vision einer Zukunftsfabrik, in der sich der Besucher auf der Messe entweder einen Flaschenöffner, eine Signalpfeife oder eine Taschenlampe produzieren lassen kann. Die Idee ist, zum Beispiel mit einem iPhone einen automatischen Fertigungsprozess mit der Losgröße 1 anzustoßen. „Das größte Rationalisierungspotenzial in der Produktion liegt mit Sicherheit im Bereich der Digitalisierung“, erklärt dazu Dr. Reinhold Walz, Geschäftsführer der Gewatec GmbH & Co. KG. „Mit der Web-Factory auf der AMB machen wir für den Besucher einen vollständig automatisierten Produktionsprozess nach Industrie-4.0-Kriterien erlebbar.“

Komplette Prozesskette der digitalen Produktion am Messestand

Erst in der Synergie von IT, Software-Industrie und Maschinen- und Anlagenbau sei der Innovationsprozess einer Digitalisierung der Produktion möglich. In der Web-Factory von Gewatec löst der Besucher mit einem beliebigen Endgerät die komplette Prozesskette mit kaufmännischen und technischen Arbeitsprozessen aus. Von der Kalkulation, Bestätigung, Lieferschein und Rechnung, über Generierung eines Fertigungs- beziehungsweise Prüfauftrags, der Auswahl geeigneter und freier Maschinen bis hin zur Qualitätssicherung und dem Versand laufen die Prozesse vollautomatisch ab. Auf dem Gewatec-Stand sind zwei Drehmaschinen (Star und Citizen) und ein Fanuc-Bearbeitungszentrum (von Maier Werkzeugmaschinen bereitgestellt und programmiert) zur Fertigung der Teile aufgebaut. Das vom Besucher ausgewählte Teil wird nach Fertigstellung von einem Omron-Laufroboter von der Autrob GmbH an der Maschine aufgenommen und zur Endmontage (Batterie einlegen, verpacken) zum Handarbeitsplatz gebracht.

Wie diese Zukunftsfabrik mit verfügbaren Standardkomponenten aufgebaut wurde, welchen Input zum Beispiel auch die Werkzeugmaschinenhersteller durch ihr Know-how bei den Maschinensteuerungen einbrachten, wie im ERP-System von Gewatec alle Informationen zusammenlaufen und die Steuerung der Prozesse ausgelöst wird, etc, dieses Hintergrundwissen erhält der Besucher in regelmäßigen Präsentationen am Messestand.

Gewatec auf der AMB 2018: Halle Eingang Ost, Stand EO240

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