Nordschweden

Digitalisierung entfacht Boom im tiefsten Wald

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Schwedens Regierung will Stromsteuer für Datenzentren senken

Um die Datenzentren weiter zu unterstützen, plant die schwedische Regierung zudem eine Senkung der Stromsteuer für die Branche. Laut Plänen von Finanzministerin Magdalena Andersson und des Ministers für Unternehmen und Innovation Mikael Damberg sollen diese Unternehmen ab dem 1. Januar 2017 nur noch 0,5 Öre je Kilowattstunde an den Staat abführen. Mit der neuen Initiative will Stockholm die Digitalisierung vorantreiben und Wertschöpfung in das Land bringen. Damit sollen Hunderte von neuen Arbeitsplätzen in ganz Schweden entstehen.

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„Diese Steuerharmonisierung macht das gemeinsame Angebot von The Node Pole und Schweden sowohl zu dem technisch fortgeschrittensten als auch zu dem preislich wettbewerbsfähigsten Paket und obendrein zu dem grünsten Angebot überhaupt“, kommentierte Niklas Nordström, Vorsitzender des Netzwerks und Bürgermeister der Stadt Luleå.

Auch traditionelle Branchen geben Impulse

Doch nicht nur die neue Internetindustrie, auch etablierte Branchen sorgen im hohen Norden Europas für einen Boom: Die Entdeckung neuer, enormer Eisenerzvorkommen bescherte der Bergbauindustrie in Nordschweden in den vergangenen Jahren eine ungeahnte Renaissance, wie es in einem Bericht der Handelskammer heißt. Die neuen Rohstofffunde sollen die Zukunft des Bergbaus für die kommenden Jahrzehnte sichern und Schweden zur wichtigsten Bergbaunation Europas machen. Die Umsatzziele der beiden Hauptakteure am Markt, LKAB und Boliden AB, ließen überdies die Zulieferindustrie sowie die Logistikbranche florieren.

Um den Abtransport des Eisenerzes sicherzustellen, wird unter anderem der Hafen von Luleå ausgebaut und die Fahrrinne vertieft, um somit größeren Transportschiffen den Zugang zu ermöglichen, wie es heißt. Der Hafen ist trotz Eisbildung ganzjährig befahrbar und die wichtigste Verkehrsschlagader. Das Projekt Malmporten, wie das Infrastrukturvorhaben heißt, werde die Konkurrenzfähigkeit der gesamten Region steigern und umweltfreundlichere Transporte ermöglichen, ist sich der Hafen in Luleå sicher. Die Arbeiten werden zu 50 % von der EU finanziert, sollen im kommenden Jahr beginnen und bis 2020 abgeschlossen sein.

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 Stéphane Itasse

Stéphane Itasse

MM MaschinenMarkt