Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum in Chemnitz

Digitalisierung ist die größte Chance für den sächsischen Mittelstand

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Ein weiterer wichtiger Baustein des Kompetenzzentrums seien Thementage und Präsenztrainings für Führungskräfte. So biete das Fraunhofer-IWU im ersten Projektjahr gemeinsam mit der TU Chemnitz zwei Mal den Thementag „Smart Factory für KMU“ an. Dabei lernen sächsische Unternehmer Hard- und Softwarelösungen aus der Chemnitzer E3-Forschungsfabrik des Fraunhofer-IWU kennen. „Diese Lösungen sind speziell für die Anwendungen in kleinen und mittleren Unternehmen abgestimmt“, so Langer.

Elf Kompetenzzentren bundesweit

Das Chemnitzer Kompetenzzentrum ist eines von bundesweit elf seiner Art. Diese fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis 2019 im Rahmen der Initiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Arbeits- und Produktionsprozesse“. Die Aufgabe der Kompetenzzentren besteht, wie das IWU ausführt, darin, aktuelles, praxisrelevantes Wissen zur Digitalisierung und Anwendung von Industrie 4.0 zusammenzuführen, weiterzuentwickeln und „in die Sprache“ des Mittelstandes zu übersetzen.

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Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstandes in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft zu sichern. Die Kompetenzzentren sind Ansprechpartner für kleine und mittlere Unternehmen. Sie zeigen Lösungsansätze für die Umsetzung von Industrie 4.0 sowie für eine digitale Strategie auf. Praxisbeispiele demonstrieren, wie sich die Produktion von der Mechanik bis in die IT-Systeme vernetzen lässt. Die Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren begleiten darüber hinaus Unternehmen bei der Entwicklung neuartiger Produkt- und Geschäftsmodelle und helfen bei der Erschließung neuer Geschäftsbereiche.

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