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Jobsicherheit

Digitalisierung wird nicht als Jobkiller wahrgenommen

| Redakteur: Melanie Krauß

Nur jeder zehnte Entscheider im deutschsprachigen Raum rechnet mit negativen Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung.
Nur jeder zehnte Entscheider im deutschsprachigen Raum rechnet mit negativen Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung. (Bild: © lassedesignen - stock.adobe.com)

Ein Großteil der Entscheider in deutschsprachigen Unternehmen rechnet nicht mit negativen Beschäftigungseffekten durch die Digitalisierung. Das zeigt der diesjährige HR-Report des Personaldienstleisters Hays.

Insbesondere in den Funktionsbereichen IT, Vertrieb und Kundenservice, Forschung und Entwicklung, Marketing sowie Produktion sehen die Befragten zukünftig eher positive quantitative Beschäftigungseffekte. So gehen 40 % der Entscheider laut HR-Report davon aus, dass in der Produktion durch die Digitalisierung neue Arbeitsplätze, Berufsfelder und Jobprofile entstehen werden. Lediglich 12 % rechnen mit negativen Effekten. Knapp die Hälfte (49 %) erwartet keine Veränderung.

Laut Hays war diese Einschätzung gerade in der Produktion nicht zu erwarten. „Ich bin überrascht, dass die Digitalisierung so positiv gesehen wird“, so Hays-Vorstand Dirk Hahn. Auch Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) sieht hier ein Auseinanderdriften zwischen der Wahrnehmung in der Gesellschaft und der Wahrnehmung in der Wirtschaft.

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Personalzuwachs in den bestehenden Berufsbildern

Zu den erwarteten negativen Beschäftigungseffekten in der Produktion gehören die Verkleinerung von Kernbelegschaften, das Verschwinden bestehender Berufsbilder, Outsourcing, die Substitution bestehender Tätigkeiten durch digitale Techniken und das Verschwinden von Tätigkeiten. Auf der anderen Seite rechnen Entscheider jedoch auch mit einem Personalzuwachs in bestehenden Berufsbildern in der Produktion.

Gut ein Viertel der Befragten (26 %) geht zudem davon aus, dass qualitative Beschäftigungseffekte in der Produktion zukünftig eine Rolle spielen werden. Insbesondere die lebenslange Lernbereitschaft und Lernfähigkeit wurden in diesem Zusammenhang als wichtige Kompetenzen eingestuft. „Vor allem auf Fachwissen zu setzen, genügt künftig nicht mehr. Stattdessen werden mentale Kompetenzen, wie der aktive Umgang mit Veränderungen, zu den zentralen Fähigkeiten“, sagt Hays-CEO Klaus Breitschopf.

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Nur mit Seminaren ist es nicht getan

Die Verantwortung, die Beschäftigungsfähigkeit des Mitarbeiters zu erhalten, liegt dabei gleichermaßen beim Beschäftigten und beim Unternehmen. Dieses muss die entsprechenden Rahmenbedingungen für den Erwerb relevanter Kompetenzen schaffen. Laut Hahn müssen hierfür jedoch neue Wege und Module gefunden werden. „Ein Seminar über Veränderungsbereitschaft wird nicht funktionieren“, so der Hays-Vorstand. Stattdessen gehe es darum, die Themen in den Alltag der Mitarbeiter einzubauen.

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