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Schweißnahtvorbereitung

Direktes Anfasen in der Schneidanlage bringt Roboter in Bedrängnis

| Redakteur: Peter Königsreuther

Bis dato galten Roboter als unverzichtbar, wenn es um die nachträgliche Schweißnahtvorbereitungen ging. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist nun überholt: Seitdem Microstep eine neue Technik namens ABP - Additional Beveling Process etablierte, die das exakte nachträgliche Anfasen auf Portalschneidanlagen ermöglich.

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(Bild: Microstep)

Ein Test bestätigte nun auch, dass diese Neuheit für das Plasmaschneiden, Brennschneiden und Wasserstrahlschneiden funktioniert und ´das nicht nur bei der Bearbeitung von Baustahl sondern auch von Edelstahl, wie es heißt. Für effizientes Arbeiten ist die Anarbeitung von nachträglichen Schweißnahtvorbereitungen beispielsweise bei Herstellern von Maschinen und Materialien für Kraftwerke, Turbinen, Pumpen oder den Bergbau alltäglich, so Microstep. In diesen Branchen müssten oft hohe Materialstärken verarbeitet und angefast werden: wegen eines ansonsten enormen Materialverlusts werden die Schweißnähte deshalb in zwei Schritten angebracht und nicht, wie es weiter heißt, bereits beim Zuschnitt auf der Plasma-, Autogen- oder Wasserstrahlanlage.

Beide Bearbeitungsschritte auf einer Anlage

Nach dem Konturenschnitt durch die Schneidmaschine setzen die Produktionsbetriebe bisher für den zweiten Schritt auf einen Roboter - mit entsprechend hoher Investition in die zweite Maschine und aufwendiger Beförderung von der Schneidanlage zum Roboter. Mit dem vom Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden seit 2014 im Einsatz befindlichen System können die beiden Bearbeitungsschritte auf einer einzigen Anlage realisiert werden: ABP - Additional-Beveling-Process heißt das Verfahren. „ABP gewährleistet im Vergleich zu den herkömmlichen zweistufigen Verfahren ein Höchstmaß an Effizienz und Qualität. Mit dieser neuen Technologie haben unsere Kunden am Markt einen Vorsprung, weil sie schneller produzieren können und die Investition in einen Roboter entfällt “, erklärt Dr. Ing. Alexander Varga, Entwicklungschef und Geschäftsführer der Microstep Group.

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