Maschinenbauerfolg DMG Mori übertrifft seine Prognosen mehr als deutlich

Quelle: Pressemitteilung

Der Maschinenbauer DMG Mori darf sich über ein Umsatzplus von 12 Prozent freuen. Das ist laut Christian Thönes, dem Vorstandsvorsitzenden, besser als erwartet.

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DMG Mori kann sich über größere Geschäftserfolge freuen, als sie für 2021 zunächst prognostiziert wurden. Auftragszuwächse und damit Umsatzanstiege lassen auf ein gutes 2022 hoffen, wenn keine „höhere Gewalt“ zuschlägt.
DMG Mori kann sich über größere Geschäftserfolge freuen, als sie für 2021 zunächst prognostiziert wurden. Auftragszuwächse und damit Umsatzanstiege lassen auf ein gutes 2022 hoffen, wenn keine „höhere Gewalt“ zuschlägt.
(Bild: DMG Mori)

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen befand sich 2021 auf Erholungskurs, eröffnet DMG Mori die Informationen über die aktuelle Geschäftslage. Bremsfaktoren hießen Corona-Pandemie, Lieferengpässe, die steigende Inflation kombiniert mit hohen Rohstoff- und Transportkosten. Der Auftragseingang stieg aber dennoch um 57 Prozent auf 2.517,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1.599,4 Millionen Euro). Insbesondere das Neumaschinengeschäft schraubte sich auf ein Plus von 71 Prozent.

Insgesamt lag das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen und Services sogar um rund 5 Prozent über dem bereits recht hohen Vor-Corona-Niveau 2019 (2.401,8 Millionen Euro). Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich dabei um 62 Prozent auf 747,4 Millionen Euro (Vorjahr: 462,0 Millionen Euro). Die Auslandsbestellungen stiegen um 56 Prozent an, was ein Plus von 1.769,8 Millionen Euro bedeutet (Vorjahr: 1.137,4 Millionen Euro). Der Auslandsanteil mit 70 Prozent ist unwesentlich gefallen (Vorjahr: 71 Prozent).

Ertragsplus durch starkes Lieferantennetzwerk

Der Umsatz stieg trotz erschwerter Materialversorgung, zunehmender Logistikprobleme sowie der hohen Rohstoff- und Transportkosten dabei um 12 Prozent auf 2.052,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1.831,3 Millionen Euro). Die Exportquote betrug 68 Prozent (Vorjahr: 70 Prozent). Der Druck auf die Lieferketten war und ist weltweit hoch, registriert auch DMG Mori. Durch ein stabiles, langjähriges Netzwerk zu Partnern und Lieferanten konnte das Unternehmen die Lieferfähigkeit aber sicherstellen, um gefährliche Produktionsunterbrechungen zu vermeiden.

Free Cash Flow bei DMG Mori steigt auf Allzeithoch

Auch die Ertragslage entwickelte sich deshalb erfolgreich. Mit konsequenten, nicht näher benannten, Maßnahmen habe man das Ergebnis deutlich verbessert und die Kostenstruktur angepasst. Das EBITDA erhöhte sich dabei um 22 Prozent auf 190,8 Millionen Euro (Vorjahr: 156,7 Millionen Euro). Das EBIT stieg um 52 Prozent auf 123,8 Millionen Euro (Vorjahr: 81,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent). Der Konzern weist zum 31. Dezember 2021 deshalb ein EAT von 85,6 Millionen Euro aus, was einen Anstieg von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (52,1 Millionen Euro) ausmacht. Auch die Finanzlage hat sich sehr positiv entwickelt, heißt es dazu. Denn der Free Cashflow stieg auf 179,9 Millionen Euro und erreichte damit ein Allzeithoch (plus 1.046 Prozent, Vorjahr: 15,7 Millionen Euro).

Nachhaltigkeitsbestrebungen des erfolgreichen Maschinenbauers

Nachhaltigkeit und Technologieführerschaft stehen bei DMG Mori im Einklang. DMG Mori hat sowohl einen CO2-neutralen „Company Carbon Footprint“ als auch einen klimaneutralen „Product Carbon Footprint“. Dies umfasst direkte und indirekte Emissionen der eigenen Wertschöpfung sowie indirekte Emissionen aus vorgelagerten Prozessen entlang der Lieferkette (Scope 1, 2 und 3 Upstream). Alle seit Januar 2021 ausgelieferten Maschinen sind komplett klimaneutral produziert.

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