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Wälzschleifmaschine Doppelspindel-Wälzschleifmaschine für den mannlosen Betrieb

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Mit dem Fokus auf Innovationen und Automation präsentiert die Burri Werkzeugmaschinen GmbH auf der EMO Hannover 2017 unter anderem eine Doppelspindel-Wälzschleifmaschine für den mannlosen Betrieb.

Die Hochleistungs- Doppelspindel-Wälzschleifmaschine BZ130 mit Korbzelle B2.
Die Hochleistungs- Doppelspindel-Wälzschleifmaschine BZ130 mit Korbzelle B2.
(Bild: Burri)

Neben den bereits bekannten Zahnradschleifmaschinen präsentiert Burri Werkzeugmaschinen auch seine innovativen Neuentwicklungen. Im Fokus stehen dabei Themen wie Kundennutzen, Flexibilität und Prozessbegleitung von der dynamischen Spanntechnik bis hin zur Endbearbeitung von qualitativ hochwertigen Produkten.

Auf der EMO Hannover zeigt der Hersteller unter anderem die Hochleistungs-Doppelspindel-Wälzschleifmaschine BZ130, die teilweise Zahnräder mit Zykluszeiten von knapp über 10 s produzieren kann. Für diese Maschine wurde es notwendig einen großen Teilespeicher zu integrieren, damit die Maschine mannlos betrieben werden kann. Aus diesem Grund wurde eine Korbzelle mit einem Volumen für 3 Korbstapel entwickelt, die auf Bodenrollern in die Zelle eingefahren werden. Sobald ein Stapel in die Zelle eingefahren ist, kann die Produktion gestartet werden. Zum Korbstapelwechsel ist kein anhalten der Produktion notwendig. Optional kann in die Zelle integriert werden: Messen der Zahnweite, Lageerkennung der Werkstücke, SPC, NIO-Schublade oder eine Schleuderstation. Die komplette Konstruktion und Software kommt aus dem Hause Burri.

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Des Weiteren hat Burri für seine größere Maschinenbaureihe BZ331/BZ362 eine verschiebbare Roboterzelle entwickelt, da bei dieser Maschine die Kundenforderungen komplett anders sind als bei der Großserienmaschine BZ130. Bei den BZ331/BZ362-Maschinen ist Flexibilität gefragt weil auf diesen Maschinen teilweise Einzelteile produziert werden aber auch größere Serien wo eine Automation sinnvoll ist. Der große Nachteil bei den bisherigen Lösungen war, dass bei der Handbeladung die Roboterzelle störend war und auch viel Platz benötigte. Dies hat man bei Burri erkannt und den eigenen Angaben zufolge jetzt mit einem weltweit einmaligen System gelöst, mit der Schiebezelle MC6. Wird die Automation nicht benötigt wird Sie einfach mit der kompletten Schutzumhausung zur Seite geschoben, heißt es weiter.

Beide Zellen sind durch die Integration von Laserbeschriftungssystemen und diversen Scannern vorbereitet für Industrie 4.0.

Burri auf der EMO Hannover 2017: Halle 26, Stand D 74

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