Schälen Doppelte Lasermessung steigert die Prozesssicherheit beim Schälen

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Auf den Messen Wire China und Wire India 2016 stellt EJP die weiterentwickelten Schällinien des Typs PSP für Vollmaterialstangen vor, die mit einer zweiten Laser-Durchmessermessung ausgestattet sind.

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Der Auslaufbereich einer Schällinie des Typs PSP mit der Laser-Durchmessermessung zwischen der Auslaufführung und dem Auszugswagen (nicht im Bild).
Der Auslaufbereich einer Schällinie des Typs PSP mit der Laser-Durchmessermessung zwischen der Auslaufführung und dem Auszugswagen (nicht im Bild).
(Bild: EJP)

Neu ist die Messung der Endabmessungen der fertigen Stäbe und die sofortige Rückmeldung der Ergebnisse in den Schälprozess. Bisher wurde der Durchmesser der geschälten Stäbe lediglich in der Schälmaschine gemessen. Mit den Messergebnissen wurden die Schälmesser so verstellt, dass ihr Verschleiß kompensiert wurde. Da die Walzen des Richtprozesses den Durchmesser danach jedoch noch verändern können, mussten die Endabmessungen nach dem Richten und Polieren manuell gemessen werden. Sie konnten nur mit Zeitverlust und nach einer subjektiven Abschätzung des Bedieners eingegeben werden.

Laser misst Durchmesser präzise

Jetzt stattet EJP die Schällinien mit einer zweiten Laser-Durchmessermessung hinter der Zweiwalzen-Richt- und Poliermaschine aus. Sie misst den Durchmesser des fertigen Produktes präzise und meldet ihn unmittelbar an den Schälprozess zurück. Die Steuerung berücksichtigt die Durchmesseränderung des Richtprozesses und verstellt die Messer dementsprechend. Das Ergebnis: Stangen, die die Spezifikationen der Auftraggeber exakt erfüllen, so der Hersteller.

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Neu ist auch, dass EJP jetzt den Durchmesser der Stangen in zwei Laserachsen anstelle von einer misst. So erhält der Bediener auch die Information über die Unrundheit der Stangen.

Die Schälmaschinen von Typ PM besitzen einen patentierten Schälkopf, in dem die Messer unter allen Betriebsbedingungen stabil gehalten werden. Das Verstellen des Schälkopfes zum Kompensieren des Werkzeugverschleißes ist einzigartig: Die Messer werden verstellt, indem das Innenteil, auf dem die Messerhalterungen angebracht sind, im Außenring des Schälkopfes gedreht wird, heißt es weiter. Da die Führungselemente des Außenringes exzentrisch sind, wird der Abstand der Messer von der Mittelachse durch eine einfache Relativbewegung beider Teile präzise eingestellt.

Auf diese Weise vermeidet EJP Spiel in beweglichen mechanischen Komponenten, das sich bei Verwendung von Zahnstangen und Ritzeln entwickeln könnte. Auch nach langem Betrieb werden die Messer kontrolliert verstellt, sodass sie immer präzise zentriert sind. Außerdem vermeidet dieses System aufwändige Wartungsarbeiten.

Hinzu kommt, dass die Messerhalter immer vollständig im Gehäuse der gesamten Maschine gelagert sind. Im Gegensatz zur Messerführung mit Konussen neigen sie so speziell bei großem Profildurchmessern nicht zu Vibrationen.

Seit April 2016 vertritt die Kemtech International Private Ltd. EJP in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Anlagen für die Metallindustrie, unter anderem für die Herstellung von Draht, Kabel und Rohren. Anuraag Mahajan, der Geschäftsführer von Kemtech, kennt die Branche seit Jahrzehnten und ist so kompetenter Ansprechpartner für die Kunden in seinem Land. Darüber hinaus bietet Kemtech den Service für die Maschinen von EJP mit speziell ausgebildeten Servicetechnikern.

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