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EWM Hightec Welding

Drahtvorschubsystem steigert Produktivität und reduziert Kosten bei höherer Qualität

| Redakteur: Stefanie Michel

Susanne Szczesny-Oßing, geschäftsführende Gesellschafterin der EWM, präsentierte das dynamische Drahtvorschubsystem Tigspeed Drive.
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Susanne Szczesny-Oßing, geschäftsführende Gesellschafterin der EWM, präsentierte das dynamische Drahtvorschubsystem Tigspeed Drive. (Bild: Michel)

Das dynamische Drahtvorschubsystem Tigspeed Drive ist von der EWM Hightec Welding in Mündersbach neu vorgestellt worden. Das Drahtvorschubsystem soll die Produktivität steigern, die Kosten reduzieren und die Qualität beim Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG) mit Kalt- oder Heißdrahtzusatz steigern.

Dazu wird die sonst übliche kontinuierliche Drahtförderung durch eine wählbare dynamische Vor-Rückwärtsbewegung überlagert. Daraus resultieren eine geringere Wärmeeinbringung, weniger Verzug, geringeres Schrumpfen der Bauteile, eine wesentlich kleinere Wärmeeinflusszone sowie verbesserte Kerbschlagwerte. In seiner Basisversion CW unterstützt Tigspeed das Fügen mit Kaltdraht, heißt es. Äußerst kompakt konstruiert, beherbergt die Heißdrahtvariante HW neben dem Vorschub auch die zusätzliche Stromquelle für das Heißdrahtschweißen.

Beide Gerätevarianten erweitern nach Aussage des Unternehmens mit der neuen Vorschubmethode die Vorteile des WIG-Schweißens mit mechanischer Zufuhr des Schweißzusatzes. Sie bieten hohe Abschmelzleistung, hohe Schweißgeschwindigkeit, einfache Handhabung und einen stabilen Schweißprozess für hoch qualitative feinschuppige Nähte – frei von Bindefehlern, heißt es weiter. Besonders geeignet seien sie für das Schweißen in Zwangslagen und von Wurzellagen an Rohren.

Im Vergleich zum schon besonders produktiven WIG-Heißdrahtschweißen steigere das System Tigspeed die Schweißgeschwindigkeit nochmals: Verglichen mit dem WIG-Schweißen bei manueller Zufuhr des Schweißstabes ergebe sich eine erheblich höhere Fügegeschwindigkeit, eine höhere Abschmelzleistung sowie eine Reduktion der Aufmischung des Grundwerkstoffs.

Unterstützt von Tigspeed könne sich der Schweißer auf das reine Führen des Brenners konzentrieren, heißt es. Die digitale Steuerung des Gerätes biete ihm dazu alle Parameter – reproduzierbar einzustellen und abzulesen. Die Frequenz der Drahtvor-Rückwärtsbewegung kann stufenlos zwischen 1 und 16 Hz eingestellt werden oder ist ganz abschaltbar. Die Drahtgeschwindigkeit ist in Schritten von 0,1 m/min von 0,5 bis 15 m/min wählbar.

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