Fanuc Robomachine Dratherodiermaschinen mit größeren Verfahrwegen

Redakteur: Frank Fladerer

Fanuc Robomachine präsentiert seine neueste Generation der Drahterodiermaschinen der Alpha-Serie. Die aktuelle Robocut-Serie wurde zur Messe EMO komplett neu überarbeitet. Vom Design über die Verfahrwege bis hin zur neuesten CNC-Steuerungstechnologie wurden einige Verbesserungen vorgenommen.

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Die neuen Modelle mit der Bezeichnung Alpha-0iD und Alpha-1iD verfügen über Verfahrwege in den Achsen X, Y und Z von 370 x 270 x 255 mm (Alpha-0iD) und 600 x 400 x 310 mm (Alpha1iD). Die Verfahrwege der Drahterodiermaschinen wurden gegenüber der Vorgängerbaureihe iC deutlich vergrößert und basieren nach wie vor auf der bewährten C-Gestellbauweise. Alle Modelle verfügen über hoch auflösende Glasmaßstäbe.

Das automatische AWF-Drahteinfädelsystem von Fanuc wurde optimiert, was nach Unternehmensangaben eine Drahteinfädelgeschwindigkeit von 10 s ermöglicht. Das Prinzip, dass der Draht zum Trennen mit Strom erhitzt und durch gezieltes Strecken getrennt wird, wurde beibehalten. Als weiterer Vorteil wird die Möglichkeit angegeben, auch im Schneidspalt einfädeln zu können.

Erodieren im Mehrschichtbetrieb

Der Generator soll für ein prozesssicheres Arbeiten der Drahterodiermaschinen auch im Mehrschichtbetrieb sorgen. Umfangreiche hinterlegte Schneidtechnologien fordern den Bediener lediglich dazu auf, die Zielvorgaben wie Schneidhöhe, Oberflächenrauheit oder Parallelität zu definieren, den Erodierprozess ermittelt und übernimmt automatisch der Generator.

Mittels eines eigen entwickelten CAM-System namens PC Faptcut I, kann der Bediener gängige Datenformate wie DXF oder Iges verarbeiten. Bereits in der Arbeitsvorbereitung können nach Herstellerangabe alle Programme fertig gestellt werden, weil alle Schneidparameter bereits auf dem CAM-System hinterlegt sind und somit aktiviert werden können.

Eigene Fanuc-Servomotoren kommen zum Einsatz

Als Antriebe verwendet Fanuc seine eigenen digitalen Servoantriebe, um so eine optimale Kommunikation zwischen Motor und Steuerung zu gewährleisten. Der Antriebsmotor sitzt direkt auf der Kugelrollspindel und wird nicht über einen zusätzlichen Zahnriemen mit der Spindel verbunden. Dies soll einen möglichen Schlupf beim Verfahren der Achsen ausschließen. Mittels Nanointerpolation (16 Mio. Impulse pro Umdrehung), werden hochgenaue Achsbewegungen ausgeführt, die sich letztendlich in der Präzision am Werkstück wiederspiegeln sollen.

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