Drucklufteffizienz

Drehzahlregelung senkt Kosten für Druckluft deutlich

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Drehzahlgeregelte Kompressoren können Druckluft für gegebene Anwendung am besten liefern

Neben Wartung und Service bietet die G. Wegener GmbH auch Projektmanagement und Verkauf. Zudem ist das Unternehmen Vertriebspartner der Almig Kompressoren GmbH aus Köngen sowie der FST GmbH Filtrations-Separations-Technik aus Essen. Schnell kristallisierte sich für Rankel heraus, dass sich für diese Anwendung drehzahlgeregelte, direkt angetriebene Kompressoren eignen. Bei EKW schwankt der Bedarf an Druckluft erheblich, weil die Bearbeitungszentren nicht permanent laufen. „Im Vergleich mit Anlagen, die im Last-Leerlauf geregelt werden, sparen die drehzahlgeregelten schon allein damit rund 30 % Energie ein“, erläutert Rankel.

Deshalb entschied man sich für drei Schraubenkompressoren der Baureihe Variable 130. Diese öleingespritzten Schraubenkompressoren lassen sich zwischen 4,30 und 20 m³/min Druckluft regeln. Die Bereitstellungsleistung beträgt damit 60 m³/min. Der Betriebsdruck ist stufenlos wählbar zwischen 5 und 13 bar. Die Antriebsleistung beträgt jeweils 130 kW.

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Druckluftversorgung stets auf den Bedarf abgestimmt

Als Steuerung kommt die neue Almig Air Control P zum Einsatz. Sie kann bis zu fünf Kompressoren im Grundlastwechselbetrieb regeln. Der Bediener kann sie über Touchscreen und zwei Funktionstasten handhaben. Alle betriebsrelevanten Parameter kann er kontinuierlich überwachen. Weil die Steuerung alle drei Anlagen synchronisiert, lassen sich die Energievorteile der Drehzahlregelung voll nutzen. „Die Kompressoren erzeugen nur so viel Druck und Volumenstrom, wie tatsächlich gebraucht wird“, sagt Rankel. „Dieser wird konstant gehalten. Steigt der Verbrauch an die Maximaldrehzahl, wird ein weiterer Kompressor zugeschaltet – oder es laufen alle drei Anlagen.“

Eine Drehzahlreserve wird stets beibehalten, sodass keine Druckschwankungen durch Zu- und Wegschalten der Kompressoren entstehen. In der Hauptlastphase laufen die Anlagen mit gleicher Drehzahl synchron. In der Schwachlastphase kann je nachdem nur ein Kompressor laufen. Dieser passt sich automatisch an das Verbrauchsprofil an. Da sich die Maschinen im mittleren Drehzahlbereich befinden, sind sowohl der Energiebedarf als auch die Geräuschemission geringer. Zudem werden die Bauteile weniger belastet, was sich positiv auf die Lebensdauer der Kompressoren auswirkt.

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