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Fluidtechnik Drucksensoren für Hydraulik- und Pneumatikanwendungen

| Redakteur: Stefanie Michel

Die Layher AG hat ihr Portfolio an Drucksensoren und elektronischen Druckschaltern jetzt technisch weiter verbessert und fit für vielfältige Anwendungsbereiche gemacht.

Die Drucksensoren der Typenreihen 800 bis 906 sind für Temperaturen von -25 bis +85 °C einsetzbar.
Die Drucksensoren der Typenreihen 800 bis 906 sind für Temperaturen von -25 bis +85 °C einsetzbar.
(Bild: Layher)

Mit sechs Typenreihen (800 bis 906), die bis zu acht standardmäßige Spezifikationen umfassen, möchte Layher ein breites Einsatzspektrum abdecken. Die Komponenten besitzen ein robustes Edelstahlgehäuse und können in einem Umgebungstemperaturbereich von -25 bis +85 °C eingesetzt werden. Ihre Lebensdauer wird mit über 10 Mio. Zyklen bei Druckanstiegsrate ≤ 1bar/ms bei Pnenn angegeben. Je nach Variante liegt der Mess- beziehungsweise Überwachungsbereich bei 0 bis 2,5 bar bis hin zu 0 bis 250 bar.

Flexible elektrische Anschlußmöglichkeiten

Diese Drucksensoren besitzen wahlweise eine Keramik- oder Edelstahl-Messzelle in Dickschichttechnologie. Letztere ist für einen Berstdruck bis 750 bar konzipiert und soll damit auch bei undefinierten Druckspitzen eine hohe Sicherheit gewährleisten. Die Keramikversion hält einem Berstdruck von 450 bar stand.

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Auch bei den elektrischen Anschlussmöglichkeiten hat sich das Kirchberger Unternehmen auf die unterschiedlichen Kundenanforderungen eingestellt: Es sind die Schnittstellen PG9 DIN EN 175301-803-A, M12x1 DIN EN 61076-2-101 A, Deutsch DT04-3P oder Deutsch DT04-2P verfügbar. Damit lassen sich die Drucksensoren an alle marktüblichen Mess- und Steuergeräte sowie Auswertesysteme anschließen. Betrieben werden sie mit einer Versorgungsspannung von 10 bis 30 VDC. Bei den Versionen der Typenreihe 800 und 804 steht dem Anwender ein Ausgangssignal von 4 bis 20 mA zur Verfügung. Die unterschiedlichen Spezifikationen der Reihe 810 und 814 bieten ein Ausgangssignal von 0 bis 10 V.

Schaltende Varianten mit Transistorschaltausgang

Sind Applikationen zu realisieren, die eine schaltende Funktion verlangen, können die Drucksensoren der Serie 902 (Keramikmesszelle) beziehungsweise 906 (Edelstahlmesszelle) ihre Stärken ausspielen, so der Hersteller. Sie verfügen über einen Transistorschaltausgang (PNP) und lassen sich als Schließer oder Öffner einsetzen. Der Schaltpunkt sowie Rückschaltpunkt wird dabei werksseitig nach Kundenvorgabe fest eingestellt. Diese elektronischen Druckschalter sind mit einem LED-Leuchtband zur Schaltzustandsanzeige ausgestattet.

Um den Kunden eine durchgängige Produktqualität zu garantieren, werden diese Komponenten komplett in Deutschland auf hochautomatisierten Anlagen gefertigt. Robotergestützte Bearbeitungs- und Montageabläufe bilden hierbei das Rückrad für die dafür erforderliche Prozessstabilität in der Produktion.

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