Keller Drucktransmitter mit hermetisch eingeschlossener Elektronik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Keller Druckmeßtechnik stellt auf der Hannover-Messe 2011 den Drucktransmitter der Serie 21 C vor, der sich durch seinen modularen Aufbau für die unterschiedlichsten Applikationen eignen soll. Der Drucktransmitter ist RoHS-konform und bietet umfassenden Schutz vor elektromagnetischen Einstrahlung, heißt es.

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Mit der hermetisch eingeschlossenen Elektronik eignet sich der Transmitter besonders für die Branchen Kälte- und Klimatechnik, Pneumatik, Hydraulik, Kompressoren, Lüftungsanlagen, Pumpentechnik oder ganz allgemein den Maschinenbau. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, bietet die Drucktransmitterserie auch hinsichtlicht der Temperaturabhängigkeit Ungewöhnliches: Die mathematische Modellierung der individuell in einem mehrstufigen Kalibrierverfahren ermittelten Sensorcharakteristik sei in Verbindung mit der Chip-in-Oil-Technik ein Schlüssel zur optimalen digitalen Kompensation.

Drucktransmitter bietet optimalen EMV-Schutz

Der programmierbare Messverstärker wurde als Miniatur-Asic realisiert, mit kurzen Verbindungsleitungen unmittelbar neben der Messzelle montiert, in der gleichen Ölfüllung direkt in der hermetisch dichten Messkapsel aus Edelstahl.

Das, so heißt es, bietet nicht nur optimalen EMV-Schutz; auch wirken Temperatureinflüsse auf Sensor und Elektronik gleichermaßen und können daher integral kompensiert werden. Bei einer Versorgungsspannung von 5 V liefert der Asic ratiometrisch ein Ausgangssignal von 0,5 bis 4,5 V. Der Chip hat eine Überspannungsfestigkeit bis ±24 V.

Keine Kondensation im Drucktransmitter

Außerhalb der ölgefüllten, hermetisch dichten Druckmesszelle befinden sich bei den Druckaufnehmern der Serie 21 C keinerlei elektronische Bauteile, sodass es nicht zur Kondensation kommen kann. Die Chip-in-Oil-Technik ist die konsequente Weiterführung der Integration und Miniaturisierung in der Drucksensorik, heißt es weiter. Durch die Integration der kompletten Messkette in einem Gehäuse wird die Störanfälligkeit drastisch reduziert.

Das Konzept führt nicht nur zu einer Verkleinerung der Gesamteinheit, sondern durch den hohen Automatisierungsgrad zu ausgezeichneter Prozesssicherheit in der Fertigung, so der Hersteller. Im Gegensatz zur integrierten Ein-Chip-Lösung bleibe die volle Flexibilität zur Realisierung verschiedener Messbereiche erhalten.

Keller Gesellschaft für Druckmeßtechnik auf der Hannover-Messe 2011: Halle 11, Stand A54

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