Fernwartung DS Data Systems zeigt sichere Fernwartungslösung für Maschinenbauer

Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Hersteller industrieller Maschinen und Anlagen sind zur Wartung ihrer weltweit installierten Systeme auf wirtschaftliche Lösungen angewiesen. Produktionsanlagen werden jedoch nach

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Die Hersteller industrieller Maschinen und Anlagen sind zur Wartung ihrer weltweit installierten Systeme auf wirtschaftliche Lösungen angewiesen. Produktionsanlagen werden jedoch nach Servicezugriffen oftmals von eingeschleusten Viren oder Trojanern lahm gelegt. Gemeinsam mit der Trumpf-Gruppe hat der IT-Security-Spezialist DS Data Systems eine sichere Fernwartungslösung erarbeitet und zur Hannover Messe vorgestellt.

DS Data Systems präsentiert die Fernwartungslösung „Secure Service-Portal“ mit einer besonderen Innovation – die „Call-Out-Erweiterung“. Der Ansatz: Viele Anlagen-Kunden lassen einen Servicezugriff aus der Ferne nur zu, wenn vorher eine direkte Autorisierung durch einen eigenen Mitarbeiter erfolgt ist. Damit von außen nicht direkt in das Produktionsnetz eingegriffen wird, geht mit dem „Call-Out“ die Initiative vom Kunden aus. Der Servicebedarf wird vom Kunden vorher angekündigt und an der Maschine eine „Servicecall-Taste“ betätigt. Erst jetzt wird von der Maschine über die firmeneigene Firewall per VPN-Tunnel eine abgesicherte Daten-Verbindung zum Portal aufgebaut.

Die Trumpf-Gruppe setzt bei der Lasertechnik bereits eine sichere Fernwartungslösung ein – mit sehr guten Erfahrungen. Rainer Thieringer, Leiter der Abteilung Softwareentwicklung bei Trumpf Laser: „Trumpf verfügt über eine Fernwartungslösung, die alle kritischen Sicherheitsanforderungen unterschiedlichster Branchen berücksichtigt und zusätzlich den eigenen Serviceaufwand reduziert“.

Diese gemeinsam mit DS Data Systems entwickelte Lösung wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Sicherheits-Zertifikat ausgezeichnet. Damit wurde erstmals einer Fernwartungslösung bescheinigt, den strengen Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes gerecht zu werden.

Das Konzept ist folgendes: Der Servicemitarbeiter autorisiert sich beim zentralen Service-Portal und wählt nur noch den Kunden und die Anlage aus. Alle individuellen Vorgaben der Kunden sind zentral gespeichert. Die Einwahl dauert nur noch ein bis zwei Minuten – gleichgültig über welchen Weg – alle Passwörter und Anforderungen werden automatisch aus der zentralen Datenbank gezogen.

Da viele Abläufe automatisiert sind, kann die Administration dieser Plattform mit weniger Aufwand realisiert werden. So dauert die Einrichtung eines neuen Kunden einmalig nur noch zehn Minuten. Ein wichtiges Plus: Der Service ist dadurch global umsetzbar. Je nach Problemlage können sich Spezialisten aus unterschiedlichen Standorten über das Portal einwählen. Die Nutzung der zentralen Service-Plattform ist über unterschiedlichste Zugangstechnologien möglich, z.B. über Intranet, Internet oder mobil.

Andrea Hackbarth

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