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OR Laser auf der Blechexpo 2017

Düse und Laser arbeiten jetzt in koaxialer Optimalkonfiguration

| Redakteur: Peter Königsreuther

OR Laser habe zusammen mit Fraunhofer-Forschern die Düsengeneration Diodeline geschaffen, die dem Laserauftragschweißen neue Möglichkeiten bescheren soll. Halle 6, Stand 6116.

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Mit der neu entwickelten Pulverdüse von OR Lasertechnologie gelingt das laserbasierte Auftragschweißen zur generativen Fertigung sowie Reparatur von Bauteilen oder Formen und Werkzeugen jetzt noch besser. Gezeigt wird das System auf der Blechexpo in Halle 6 am Stand 6116.
Mit der neu entwickelten Pulverdüse von OR Lasertechnologie gelingt das laserbasierte Auftragschweißen zur generativen Fertigung sowie Reparatur von Bauteilen oder Formen und Werkzeugen jetzt noch besser. Gezeigt wird das System auf der Blechexpo in Halle 6 am Stand 6116.
(Bild: OR Laser)

Nach Ansicht von OR Laser it das Laserauftragschweißen mithilfe von Metallpulver die zeitgemäße Lösung für Reparaturen und/oder Veredelungen (Korrosions- und Verschleißschutz) an metallischen Werkstücken aller Art, wozu auch Formen und Werkzeuge zählen. Besonders wenn es um die Bearbeitung großer Flächen gehe, zahle sich dieser Prozess aus. OR Laser hat mit Fraunhofer-Experten für das Laserauftragschweißen nun für die Produktlinie Diodeline eine Düse entwickelt, heißt es.

Mit diesem System jetzt zehnmal effizienter arbeiten

Diese kombiniere erstmals das Draht- und Pulverauftragschweißen und arbeite im Vergleich zu bisherigen Lösungen bis zu zehnmal effizienter. Die koaxiale Anordnung von Laser und Pulverdüse gewährleistet laut OR Laser den von der Schweißrichtung unabhängigen, sehr prozessstabilen Materialauftrag in 3D.

Laserauftragschweißen mit Draht oder Pulver möglich

Die kompakte Pulverdüse könne mithilfe eines piffigen Schnellwechselsystems, inklusive aller Medienzuführungen, leicht an jede Diodeline-Anlage montiert werden. Einfache Aufgaben könnten dennoch manuell per Draht erledigt werden. Je nach Bedarf kann dann bei großflächigen Beschichtungen schnell wieder die Pulverdüse angesteckt und die Fläche automatisiert beschichtet werden, wie es weiter heißt. Der integrierte Kollisionsschutz erlaubt auch bei komplexem, kritischen Zugang einen Materialauftrag, ohne Beschädigung der Optik, wie OR Laser betont.

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