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Meister Strömungstechnik Durchflussmessgerät mit hoher Schaltgenauigkeit für kleine Grenzwerte

| Redakteur: Monika Zwettler

Die Strömungswächter der Reihe RVM/UM von Meister Strömungstechnik wurden speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. So liege der kleinste realisierbare Abschaltpunkt bei 0,1 l/min, während der empfohlene maximale Betriebsdurchfluss 120 l/min beträgt, wie der Hersteller auf der Hannover-Messe 2010 zeigt.

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Die Strömungswächter wurden für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. Bild: Meister Strömungstechnik
Die Strömungswächter wurden für Anwendungen entwickelt, bei denen der zu überwachende Durchflussgrenzwert viel kleiner als der normale Betriebsdurchfluss ist. Bild: Meister Strömungstechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Um eine derartige Spanne bei hoher Schaltgenauigkeit und niedrigem Druckverlust zu realisieren, kommt Herstellerangaben eine besondere Konstruktion zum Einsatz: Bei Durchflüssen im Bereich des gewünschten Grenzwertes wird der untere Teil des Messkolbens eng in einer zylindrischen Bohrung geführt, sodass der gewünschte Schaltpunkt präzise justiert werden kann. Sowohl das Abschalten als auch das Einschalten erfolgt in diesem Bereich.

Strömungswächter für jede Einbaulage

Bei größerem Durchfluss taucht der Kolben aus dieser engen Führung aus, wodurch dem Strömungsmedium ein viel größerer Querschnitt zur Verfügung steht. Durch den Einbau einer Feder, die den Schwebekörper in seine Ausgangslage zurück stellt, lassen sich die Strömungswächter in beliebiger Einbaulage betreiben.

Für die elektrische Überwachung sind die Kolben mit Magneten bestückt, die einen außerhalb vom Gehäuse angebrachten Reed-Kontakt ansteuern. Dieser ist in einem komplett vergossenen Schaltgehäuse untergebracht, wodurch in Abhängigkeit vom gewählten Anschluss (Steckverbinder oder Kabel) die Schutzklassen IP65 beziehungsweise IP67 erreicht werden. Durch die kompakte Bauform, verbunden mit Robustheit sowie Druck- und Temperaturfestigkeit, lassen sich die Geräte auch in schwierigsten Umgebungen installieren, heißt es weiter.

Strömungswächter für Betriebstemperatur bis 160 °C

In der Standardausführung können die Strömungswächter bis zu einer Betriebstemperatur bis 120 °C, in einer Hochtemperaturausführung sogar bis 160 °C eingesetzt werden. Die Druckfestigkeit beträgt 250 beziehungsweise 300 bar. Als Schaltkontakte stehen Schließer oder Wechsler zur Verfügung. Die vom Kunden spezifizierten Schaltpunkte werden werkseitig eingestellt und überprüft.

Der Schaltpunkt kann in einem Bereich von 0,1 bis 30 l/min spezifiziert werden. Bei Schaltpunkten über 3 l/min beträgt die Schaltgenauigkeit ±5 % vom Schaltwert, darunter ± 0,1 l/min. Die Strömungswächter sind auch in einer explosionsgeschützten Ausführung gemäß Atex erhältlich.

Meister Strömungstechnik GmbH auf der Hannover-Messe 2010: Halle 7, Stand D21

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