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Greiftechnik

Dynamischer und gewichtsoptimierter Cobot-Greifer

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Schmalz hat mit dem Cobot-Greifer einen smarten Assistent für kollaboratives Arbeiten entwickelt.
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Schmalz hat mit dem Cobot-Greifer einen smarten Assistent für kollaboratives Arbeiten entwickelt. (Bild: Schmalz)

Der Cobot-Greifer von Schmalz ist für zahlreiche Einsatzgebiete in der Intralogistik wie End-of-Line-Packaging oder Pick-&-Place-Anwendungen gedacht.

Mit flexiblem Schaum als Greiffläche könne er unter anderem Kartonagen, Boxen und Bauteile mit Strukturen, Aussparungen sowie dreidimensionale Außenformen von bis zu acht Kilogramm sicher halten. Zudem lasse er sich durch seine Kommunikationstechnik leicht in Automatisierungsumgebungen integrieren.

Kollaborative Roboter stellen neue Herausforderungen an ihre Systemkomponenten: Sie müssen leicht sein, weil sie oft geringere Traglasten haben, und dürfen keine Gefahr für den Menschen darstellen. Schmalz hat das bereits bei der Konstruktion des neuen Cobot-Greifers berücksichtigt. Durch die Vergrößerung der Kontaktoberfläche und Verringerung der Stoßkräfte erfüllt er die Vorgabe ISO TS 15066 – eine Norm zur Zusammenarbeit zwischen Mensch und kollaborativem Industrieroboter. Additive Fertigungsverfahren erlauben eine gewichtsoptimierte und dynamische Geometrie des Schmalz-Greifers. Das ermöglicht die Anbindung an die Kleinroboter mit geringen Traglasten.

Der Greifer ist modular aufgebaut, sodass er beispielsweise mit energiesparenden Ejektormodulen oder intelligenten Vakuum-Schaltern zur Prozessüberwachung ergänzt werden kann. Mit ein und demselben Greifer lassen sich verschiedene Anwendungen realisieren, auch eine Teilbelegung ist möglich. Das Vakuum kann sowohl intern als auch extern erzeugt werden – je nach Gegebenheiten beim Anwender vor Ort.

Generell gewinnen flexible und Plug-and-Play-fähige Lösungen wie der Cobot-Greifer von Schmalz an Bedeutung. Auch ungelernte Personen sollen die Komponenten schnell und einfach installieren können, um damit Produkte zu greifen, die im Vorfeld oft nicht genauer definiert wurden. Ein entscheidender Aspekt ist das Thema Sicherheit, weil die Grenzen zwischen manueller Arbeit und Robotern immer mehr verschwimmen.

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