Trockenreinigung E-Motoren in kurzer Taktzeit trocken reinigen

Autor / Redakteur: Doris Schulz / Mag. Victoria Sonnenberg

Verunreinigungen lassen sich bei der Montage von komplexen Baugruppen nicht vermeiden. Bei einem Automobilzulieferer verhindert eine Trockenreinigungslösung, dass Partikel im späteren Betrieb von Servolenkungen Störungen verursachen.

Die Prozess- und Anlagenauslegung für die Trockenreinigung der Elektromotoren erfolgte auf Basis eines umfangreichen Versuchsaufbaus mit Strömungssimulation für die einzusetzenden Werkzeuge und den zuverlässigen Austrag abgereinigter Partikel.
Die Prozess- und Anlagenauslegung für die Trockenreinigung der Elektromotoren erfolgte auf Basis eines umfangreichen Versuchsaufbaus mit Strömungssimulation für die einzusetzenden Werkzeuge und den zuverlässigen Austrag abgereinigter Partikel.
(Bild: Ecoclean)

Mit dem Einsatz energieeffizienterer Antriebe – seien es Hybrid-, reine Elektro- oder optimierte Verbrennungsmotoren – nimmt die Ausstattung der Fahrzeuge mit Fahrerassistenz-
systemen, beispielsweise Einparkhilfe, Spurhalteassistent, Autobahnpilot und automatisches Ausweichen bis hin zum autonomen Fahren, zu. Die Komponenten, die diese Funktionen steuern und ausführen, müssen maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleisten. Dazu zählen unter anderem die Elektromotoren für die Servolenkung, die von den Systemherstellern ständig weiterentwickelt und neuen Anforderungen angepasst werden.

Strengere Spezifikationen ergeben sich dabei nicht nur an die technische Sauberkeit der Bauteile, sondern auch der Montagelinien. Denn in Montageprozessen entstehen häufig Partikel. Im Fokus stehen hier nicht nur metallische Partikel, die im späteren Betrieb die Leistung des Elektromotors beeinträchtigen und Kurzschlüsse verursachen können. Auch von nicht metallischen Verunreinigungen und Fasern geht ein Risiko aus, da sie durch die Aufnahme von Feuchtigkeit elektrisch leitend werden können.