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Logistiksiegel

Echtheitsprüfung schützt die Lieferkette

Mit Logistiksiegeln haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Ersatzteile für den Versand zu kennzeichnen und zusätzlich mit Sicherheitsmerkmalen zu vesehen, um deren Originalität nachzuweisen.

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Die Logistiksiegel benötigen lediglich eine standardisierte Infrastruktur mit Spendegerät oder Thermotransfer-Drucker.
Die Logistiksiegel benötigen lediglich eine standardisierte Infrastruktur mit Spendegerät oder Thermotransfer-Drucker.
(Bild: Schreiner Protech)

Ein Beispiel dafür ist Shift-Secure von Schreiner Protech: Das neue, patentrechtlich geschützte Sicherheitsmerkmal verbindet den Einsatz von Sicherheitskippfarben des Banknotendrucks mit linieninduzierten Positiv-Negativ-Bildern. Damit können einzelne Bild- oder Textmotive herausgestellt werden, die – je nach Lichteinfallswinkel und Betrachtungswinkel – ein bestimmtes Motiv zeigen. Der einzigartige Effekt erzielt nach Angaben des Herstellers einen großen Wiedererkennungswert und erlaubt Laien und Experten gleichermaßen einen zuverlässigen Originalitätsnachweis.

Unpräzise Kopien mit weniger optischen Details

Die Kopierschutztechnik Bit-Secure dagegen arbeitet mit einem hoch aufgelösten, wolkenartigen Druckbild, dessen Feinheiten mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Versucht ein Fälscher, Bit-Secure nachzuahmen, verliert die Kopie technisch bedingt an Präzision und optischen Details. Denn während der Originaldruck direkt aus einer hoch aufgelösten digitalen Datei entsteht, basiert eine illegitime Kopie auf einem bereits gedruckten Abbild. Der deutliche Qualitätsverlust bei einer Fälschung kann mithilfe eines Datamatrix-Lesegerätes einfach verifiziert werden. Das Merkmal benötigt nur 12 mm² Platz und lässt sich unauffällig in das Label-Design integrieren oder sogar direkt auf das Produkt lasern.

Key-Secure wiederum ist ein modular aufgebautes Tracing-System, das die schnelle und zuverlässige web- oder telefonbasierte Identifikation ermöglicht. Jedes Produkt erhält dazu einen einzigartigen verschlüsselten Code. Durch Eingabe des Codes auf der Hersteller-Website oder über das Handy wird die Originalität geprüft. Für die mobile Abfrage wird der Key-Secure-Code in einen 2D-Code integriert. Mittels einer frei verfügbaren Barcode-App liest der Anwender mit der Kamera seines Mobiltelefons den Code aus und startet die automatische Entschlüsselung der Code-Information. Über die Handy-Web-Oberfläche können zusätzlich zielgruppenspezifische Produktinformationen angeboten werden.

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