Zutrittskontrolle Effizient, flexibel und schön

Autor / Redakteur: Michael Rödig / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Der internationale Wettbewerbsdruck nimmt auch in der Logistikbranche immer stärker zu. Moderne RFID-Lösungen sorgen nicht nur für effiziente und flexible Arbeitsprozesse, sondern auch bei Zeiterfassung und Zutrittskontrollen für hohe Sicherheit und ein angenehmes Ambiente.

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RFID-basierte Lösungen haben bereits viele Prozesse in der Logistik sowie das Design der Zutrittskontrollen verändert. Aufwendige Registrierungsarbeiten gehören der Vergangenheit an. Eine automatische Übertragung auf den Reader genügt, und das Produkt oder die Arbeitszeit ist bereits in der zentralen Datenbank erfasst.

Doch RFID-Lösung ist nicht gleich RFID-Lösung. Sie unterscheiden sich in Preis, Qualität und Langlebigkeit sowie in den Funktionen der zentralen Managementsoftware. Hier sollten sich Unternehmen genau informieren, welche Lösung ihre Ansprüche am besten erfüllt.

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Da jedes Einsatzszenario anders ist, gibt es kaum RFID-Lösungen von der Stange. So sollten vor der Einführung oder Aktualisierung eines RFID-Systems technische Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsprüfungen stehen.

Nutzwert wird ermittelt

Diese ermitteln den Nutzwert und den möglichen Erfolg eines Projekts. Die Wirtschaftlichkeit resultiert aus einer verbesserten Produktivität, einer geringeren Fehlerquote und einer höheren Prozesseffizienz. Diese ergeben in Abhängigkeit vom Kaufpreis und den Installationskosten für Hardware und Software den Return on Investment (ROI). Zudem kann es notwendig sein, innerbetriebliche Prozesse neu zu organisieren, um ein RFID-System sinnvoll einzuführen.

Große Reichweite

RFID-Lösungen für die Logistik arbeiten in der Regel mit unterschiedlichen Reichweiten. Je nach Anwendung können Entfernungen von wenigen Zentimetern bis zu zehn Metern sinnvoll sein. Diese hohe Reichweite bietet zum Beispiel der UHF-Long-Range-Reader ID ISC.LRU3500 von Feig Electronic. Er arbeitet im UHF-Bereich von 860 bis 960 MHz. Dabei sind sämtliche Anschlüsse für die vier UHF-Antennen von außen frei zugänglich. Dasselbe gilt für Versorgungsspannung, Power-over-Ethernet sowie Schnittstellen und alle anderen Ein- und Ausgänge. Entsprechend müssen keine Kabel von außen in das Innere des Gehäuses geführt werden. Für die PG-Verschraubungen sind hochwertige Schutzkappen erhältlich, wodurch sich der Berührungsschutz verbessert. So können weder Staub noch Feuchtigkeit von außen in das Innere des Gehäuses eindringen.

Durch den Einsatz von Multiplexern lassen sich zudem großflächige Antennensysteme aufbauen. Solche Mehrantennensysteme dienen zum Beispiel der Automatisierung in der Liefer- und Fertigungslogistik, um den Material- und Teilefluss zu optimieren. Verbreitet ist der Einsatz von Long-Range-Readern auch in Zufahrtskontrollsystemen oder als Impulsgeber zum Öffnen und Schließen von Industrietoren.

Bis zu 9000 Benutzer im Stand-alone-Betrieb verwalten

Feig Electronic bietet zahlreiche weitere Lösungen für Ident- und Automatisierungstechnik an. Dabei sind allen die hohe Qualität made in Germany sowie das ansprechende, innovative Design und die umfangreichen Funktionen der einzelnen Elemente gemeinsam. Entsprechend nutzt das Unternehmen sie auch selbst: So installierte es in einem Neubau ein intelligentes Zutrittskontrollterminal für IP-basierte Netzwerke aus eigener Produktion.

Ein besonderes Merkmal dieses RFID-Zutrittskontrollterminals ID MAX50.10 ist, dass es auch bei einem Ausfall der Hostkommunikation bis zu 9000 Benutzer im Stand-alone-Betrieb verwaltet. Hierzu kombiniert das kompakte Gerät, welches auf eine handelsübliche Schalterdose montiert werden kann, einen intelligenten Controller mit einem RFID-Smartcard-Reader.

Zutrittskontrolle darf berechtigte möglichst wenig behinderen

Aktuell sind 40 dieser Zutrittskontrollterminals verbaut und sorgen dafür, dass die Türen im Inneren des Gebäudes sowie die Schiebe- und Rolltore zur Außensicherung immer aufgehen – natürlich nur für Mitarbeiter mit der richtigen Zugangsberechtigung. Denn Zutrittskontrollen haben vorrangig die Aufgabe eines effektiven Gebäude- und Eigentumsschutzes, der unberechtigte Personen zuverlässig und sicher abhält, aber berechtigte möglichst wenig behindert.

Der Hauptgrund für den Einsatz dieser Lösung lag in der Möglichkeit, dass der Administrator sie schnell und flexibel direkt aus seinem Büro heraus verwalten kann. Ein kleines Softwaretool, das Berechtigungen per Befehl in die jeweiligen Reader lädt, war schnell geschrieben.

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Dabei ist der Datentransfer über das Ethernet-AES verschlüsselt. Die Lösung lässt sich auch schnell nachrüsten, da neue Zutrittskontrollterminals ID MAX50.10 einfach über standardisierte Netzwerkkomponenten verknüpft werden. So profitiert auch Feig Electronic selbst von den Hauptvorteilen seiner RFID-Lösungen: Flexibilität und Effizienz.

Design als Mehrwert

Doch Zeiterfassung und Zutrittskontrollen vollziehen immer stärker einen Wandel weg von der bloßen Dokumentation von Arbeitszeiten hin zu einem gezielten Zeitmanagement zur Steigerung der Effektivität der Arbeitsabläufe und Erhöhung der Produktivität der Arbeitskräfte.

Neben diesen ökonomischen Aspekten ist die ästhetische Integration der Technik in den betrieblichen Alltag genauso wichtig geworden wie die Funktionalität. Denn ein einladendes Ambiente am Eingang sorgt für eine positive Grundstimmung und gleichzeitig für ein entsprechend gutes äußeres Erscheinungsbild des Unternehmens selbst.

Neben Qualität und Funktion spielt das Äußere innovativer Technik für ihren Markterfolg eine immer größere Rolle. So haben sinnliche Aspekte wie Farbe, Form und Textur der Oberfläche nicht mehr ausschließlich Luxuscharakter. Ein formschönes Produkt wird auch häufiger und gerne genutzt. Zudem kann es eine Kernbotschaft an Kunden und Mitarbeiter kommunizieren.

Michael Rödig ist Entwickler und technischer Produktmanager bei der Feig Electronic GmbH in 35781 Weilburg.

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