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Rösler Oberflächentechnik Effiziente Vorbehandlung von Anhänger-Chassis und Aufbauten

| Autor / Redakteur: Barbara Müller / M.A. Frauke Finus

Die Lackierung von Lkw-Anhängern muss vielen Belastungen standhalten. Voraussetzung für dauerhaft gute funktionale und optische Eigenschaften ist eine optimale Vorbehandlung der Oberflächen. Um die Strahlqualität zu erhöhen und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen, hat Hüffermann Transportsysteme in ein vollautomatisches Hängebahn-Durchlaufstrahlsystem von Rösler investiert.

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Zwischen den Hallenträgern wurde die Strahlanlage auf 5,60 m Breite eingepasst, was eine Anbringung der Strahlmittelaufbereitung über den Hängebahntransportsystem nötig machte.
Zwischen den Hallenträgern wurde die Strahlanlage auf 5,60 m Breite eingepasst, was eine Anbringung der Strahlmittelaufbereitung über den Hängebahntransportsystem nötig machte.
(Bild: Rösler Oberflächentechnik)

In der Anhängerfertigung zählt die 1913 gegründete Hüffermann Transportsysteme GmbH zu den Pionieren. Das im brandenburgischen Neustadt/Dosse ansässige Unternehmen fertigt mit rund 150 Mitarbeitern Lkw-Anhänger für den Schwerlastbereich, Sattelauflieger, Lkw-Aufbauten für Absetzkipper, Abrollkipper, Krane, Schnellwechselsysteme, für die Entsorgung, den Winterdienst und Ladesicherungssysteme. Durch permanente technische Weiterentwicklungen setzen die Anhänger im internationalen Markt Standards in puncto Qualität, Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit. Diese Innovationsführerschaft sichert Hüffermann unter anderem durch kontinuierliche Weiterqualifizierung der Mitarbeiter und Investitionen in neue Produktionsanlagen – vom Stahlbau über die Lackierung bis zur Montage.

Qualitäts- und Effizienzsteigerung durch automatisches Strahlen

So wurde vor kurzem die neue Durchlaufstrahlanlage RHBD 34/20-K von Rösler für die Vorbehandlung der unterschiedlichen Anhänger-Chassis vor der Verzinkung und Lackierung in Betrieb genommen. Zuvor wurde rein manuell gestrahlt. Für ein Chassis benötigten zwei Mitarbeiter zwischen drei bis fünf Stunden. Es war also sehr personal-, zeit- und kostenintensiv. „Beim automatischen Strahlen können je nach Chassis-Typ zwischen 90 und 95 % der Oberflächen bearbeitet werden. Den Rest strahlen wir von Hand nach. Die Anlage sollte deshalb in eine bestehende Halle integriert werden, die direkt an das Freistrahlhaus anschließt“, nennt Stephan von Schwander, Geschäftsführer bei Hüffermann, eine Anforderung. Weitere Kriterien waren lange Wartungsintervalle, eine hohe Standzeit und einfache Austauschbarkeit der Turbinen sowie Langlebigkeit und eine intuitive Bedienbarkeit der Anlage. Mit diesem Anforderungskatalog wandte sich der Geschäftsführer an fünf Anlagenhersteller, von denen zwei in die engere Wahl kamen. „Ausschlaggebend bei der Entscheidung für das System von Rösler waren der Service, der Standort mit der Produktion in Deutschland, das Preis-/Leistungsverhältnis und die Flexibilität des Unternehmens“, erklärt von Schwander.

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Automatischer Strahlprozess für rund 20 verschiedene Typen

Die RHBD 34/20-K ermöglicht die Bearbeitung von bis 3,20 m breiten, 13 m langen und bis 2 m hohen Anhänger-Chassis und -Aufbauten im kontinuierlichen Durchlauf. Das Hängebahntransportsystem ist für eine Nutzlast von maximal zehn Tonnen ausgelegt. Es transportiert die Chassis zunächst in die Einlaufkammer. Nachdem diese durch das platzsparende Schiebetor verschlossen wurde, startet der Strahlprozess. „Jede der zu strahlenden Konstruktionen unterscheidet sich im Detail. Werden die für die Einstellung der Strahlparameter maßgeblichen Faktoren wie Größe und Umfang berücksichtigt, sind rund 20 verschiedene Typen zu bearbeiten. Durch die Anordnung und Neigung der Turbinen an der Strahlkammer können wir alle Teile mit einem Programm strahlen. Eine Anpassung erfolgt lediglich durch die Transportgeschwindigkeit“, beschreibt der Geschäftsführer. Dies trägt zur einfachen Bedienung der Anlage bei.

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