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Polyrema zur K 2016 Ein ganz besonderer „Filmstar“ mit Verstärkungseffekt für die Rolle

| Redakteur: Peter Königsreuther

Polyrema ist ein Mitglied der Reifenhäuser Gruppe und hat zur K 2016 gezeigt, wie man HDPE und biologisch abbaubare Polymere in hochwertige Mono- oder Mehrschichtfolien verwandeln kann.

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Polyrema hat auf der K-Messe 2016 als Kaltexponat eine 7-Schicht-Micro-Anlage mit 7 Extrudern und einem 7-Schicht-Blaskopf samt IBC für Werkzeuge von 100 bis 200mm gezeigt. Mit dieser Maschine könnten sowohl schmale PE-Folien als auch Barriere- und Hochbarriereschläuche gefertigt werden.
Polyrema hat auf der K-Messe 2016 als Kaltexponat eine 7-Schicht-Micro-Anlage mit 7 Extrudern und einem 7-Schicht-Blaskopf samt IBC für Werkzeuge von 100 bis 200mm gezeigt. Mit dieser Maschine könnten sowohl schmale PE-Folien als auch Barriere- und Hochbarriereschläuche gefertigt werden.
(Bild: Polyrema)

Auf der Hausmesse zur K 2016 wurden auf

einer Anlage Einschichtblasfolien („Mono“) unter Produktionsbedingungen getestet: Am ersten Tag mit der Produktion einer Folie aus HDPE, am zweiten Tag mit einer biologisch abbaubaren Folie von BASF sowie einer Mailingfolie in Zusammenarbeit mit Total, wie das Mitglied der Reifenhäuser Gruppe berichtet.

Der Weg zur ökologisch orientierten Tüte

Dass die allseits verwendeten HDPE-Folien in Form der hauchdünnen Hemdchen-Tragetaschen für Frischprodukte in der Kritik stehen, ist einer der Gründe für die neuen ökologisch orientierten Folien, wie sie derzeit vor allem in Europa gefordert werden. Dazu Polyrema-CEO Manfred Kurscheid: Tüten aus dieser Folie können nach dem Einkauf als Biomülltüte weiterverwendet oder kompostiert werden. Mit dieser neuen Anlage könnten also beide Folienarten hergestellt werden: die klassische ebenso wie die biologisch abbaubare!

Deutlich planere Folien für den Lebensmittelbereich

Die ultraleichte Tütenfolie steht indes nicht allein im Mittelpunkt der Hausmesse. Polyrema demonstriert, dass Einschicht-Anlagen noch deutlich mehr leisten können: Durch eine zusätzliche Ultra-Flat-Plus-Einheit entsteht eine hochqualitative und deutlich festere und in der Planlage verbesserte Folie, die laminiert und kaschiert werden kann. Dazu Marcel Perrevort, Vertriebsleiter der Polyrema: „Diese Folie lässt sich auch mit Papier laminieren, so dass zum Beispiel die typische Wickelfolie für Butterverpackungen oder Metzgereibedarf entsteht“.

Für die Produktion von Bio-Folien stellte Polyrema eine weitere Besonderheit vor: Der Reifenhäuser-Extruder verfügt über eine spezielle Schnecken-Kühlung. „Die optimale Verarbeitungstemperatur für das Material liegt in einem relativ niedrigen Bereich,“ so Perrevort.

(ID:44412021)