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Rahmenprogramm Automatica

Einblicke in die Zukunft von Automation und Robotik

| Redakteur: Katharina Bormann

Die Automatica 2018 hält für ihre Besucher wieder viele Fachvorträge und Neuerungen in den Bereichen Automation und Robotik bereit.
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Die Automatica 2018 hält für ihre Besucher wieder viele Fachvorträge und Neuerungen in den Bereichen Automation und Robotik bereit. (Bild: Messe München)

Die Automatica 2018 hält vom 19. bis 22. Juni in München auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zu den Trendthemen Automation und Robotik bereit und gewährt den Besuchern interessante Einblicke in die Arbeit der Zukunft.

Auch in diesem Jahr wird den Messebesuchern eine große Auswahl an Fachvorträgen, Präsentationen und Wettbewerben geboten. Während des täglich stattfindenden „Automatica Forums“ erhält man in Halle A5 zum Beispiel spannende Einblicke in die Themenbereiche digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, Mensch-Roboter-Kollaboration und Arbeit 4.0. Dort werden Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen im direkten Dialog mit dem Publikum Branchentrends und Innovationen präsentieren und über Best-Practice-Beispiele diskutieren.

Einblick in Produktionsabläufe

In zahlreichen Fachvorträgen erhalten die Besucher Einblicke in die Produktionsabläufe namhafter Industrievertreter und bekommen zukunftsweisende Orientierungshilfen für ihr Unternehmen mit auf den Weg. Ebenfalls täglich findet das „IT-2-Industry Forum“ in der Halle B4 statt. Dort sprechen Wissenschaftler, Marktführer und Visionäre über verschiedene Themenvorschläge, um so Fragen zum Thema Industrie 4.0 anzugehen.

Eine spannende Veranstaltung für potenzielle Investoren, Finanzanalysten und Kapitalbeteiligungsfirmen stellt zudem der Investorentag am 20. Juni dar. In Halle B4 informiert E-United Robotics darüber, wie man tiefer in den Markt einsteigen kann und wie sich Investmentchancen nutzen lassen.

Spannende Kongresse mit renommierten Rednern

Parallel zur Messe finden zudem Kongresse statt, die dazu dienen sollen, über den reinen Informationsaustausch hinauszugehen und für die Besucher vielmehr als Trendsetter und Impulsgeber zu fungieren. Einer der Kongresse ist der OPC Day Europe am 21. Juni. Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie durch eine standardisierte Softwareschnittstelle ein reibungsloser Datenaustausch zwischen verschiedenen Herstelleranwendungen der Automatisierungsindustrie möglich gemacht werden kann. Zusammen mit Anwendern, Herstellern und Forschern koordiniert die OPC Foundation zudem die Weiterentwicklung des OPC-Standards und sieht neben der Pflege von Spezifikationen auch Zertifizierungen, Konformitätsprüfungen von Implementierungen und Kooperationen mit weiteren Standardisierungsorganisationen als ihre Hauptaufgaben.

Bereits zum 50. Mal findet in diesem Jahr die Robotikkonferenz ISR statt. Sie gilt damit nicht nur als eine der ältesten Konferenzen ihrer Art, sondern auch als die weltweit führende. In über 150 Fachvorträgen hält der Kongress vom 20. bis 21. Juni sowohl Antworten zu übergeordneten Forschungs- und Entwicklungsfragen, als auch zu speziellen Themen rund um das Thema Robotik bereit. Neben den Vorträgen zählen vor allem auch die Award-Verleihungen zu den Highlights des Kongresses. So werden sowohl der Engelberger Robotics Award als auch der IERA Award im Rahmen eines Galadinners am 21. Juni feierlich verliehen.

Live-Präsentationen zum Thema Robotik

Ergänzend zu den zahlreichen Fachvorträgen erwarten die Besucher aber auch zahlreiche Livedemonstrationen verschiedener Robotikentwicklungen. Wie einfaches und dokumentenfreies Engineering aussehen kann, kann man zum Beispiel beim OPC-UA-Demonstrator bestaunen oder aber beim interaktiven „Smart4i-Next-Generation-Demonstrator“, wie die Zukunft schon heute erlebbar ist. Das „Smart4i“-Projekt ist ein interdisziplinäres Projekt von drei Hochschulen und ermöglicht die Produktion eines Modellautos, die man vor Ort live verfolgen kann.

Der Servicerobotik-Demopark gibt den Besuchern zudem die Möglichkeit, mit Servicerobotern, die sowohl in Kollaboration mit Menschen als auch autonom arbeiten, zu interagieren. Zu jeder vollen Stunde werden in Halle B4 Beispiele aus den Bereichen „Serviceroboter für Transport und intelligente Manipulation“ und „Serviceroboter für das häusliche Umfeld und öffentliche Einrichtungen“ vorgeführt.

Wohin die Reise der Automatisierung im Bereich Industrie 4.0 führt, erfährt man in der Sonderschau des VDMA R+A zum Thema „Der Mensch in der Smart Factory“. Wie dieser zukünftig in die digitale Umwelt eingebunden ist und welche Herausforderungen damit einhergehen, kann man in der Innovations- und Zukunftshalle B4 in Erfahrung bringen.

Förderung von Nachwuchs und Newcomern

Ein weiteres Highlight der Automatica stellt zudem die „Ideenwerkstatt“ dar. Dabei stehen Wettbewerbe zum Thema Entwicklung im Fokus. Einer davon ist der sogenannte „Automatica Makeathon“ vom 21. bis 22. Juni. Dabei treten Young Professionals und Studierende aus den Bereichen Software Engineering, Mechatronik und Mechanik in konkurrierenden Teams gegeneinander an. Die insgesamt über 100 Teilnehmer haben dann 24 Stunden Zeit, um Soft- und Hardware Prototypen für die Bereiche Robotik, Internet of Things und Automation zu entwickeln und umzusetzen.

Auch die Nachwuchsförderung in der Branche kommt auf der Automatica 2018 nicht zu kurz. Im Rahmen der sogenannten „Integration Islands“ bekommen junge Flüchtlinge und Schüler ab 10 Jahren die Möglichkeit, an betreuten Lernstationen an das Thema Technik herangeführt und dafür begeistert zu werden. Die Veranstaltung findet vom 19. bis 20. Juni in Halle B4 statt. Und auch Newcomern wird im Rahmen der Start-Up-Arena eine Plattform geboten, um mögliche Partner für Innovationsprojekte zu finden und zu überzeugen.

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