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3D-Laserschneiden Eine neue Dimension des Laserschneidens

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Klädtke Metallverarbeitung GmbH bezog im vergangenen Jahr den Traditionsstandort, an dem einst MZ-Motorräder gebaut wurden. Das Areal bietet für das Unternehmen mit fast 70 Mitarbeitern viel Potential. Das gilt auch für die neue 3D-Laserschneidanlage, die Fertigungsprozesse fundamental verändert.

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Neu im Kläftke-Maschinenpark ist die Rohr- und Profil-Laserschneidanlage Adige Lasertube LT8.
Neu im Kläftke-Maschinenpark ist die Rohr- und Profil-Laserschneidanlage Adige Lasertube LT8.
(Bild: Klädtke)

Der Umzug der Klädtke Metallverarbeitung GmbH von Zschopau nach Hohndorf im August 2014 war eine logistische Meisterleistung. Innerhalb von drei Wochen stand der Anlagenpark im ehemaligen MZ-Werk. „Wir haben den Umzug mit einer Arbeitsgruppe lange geplant und detailliert vorbereitet, so dass die Produktion an einer Maschine innerhalb einer Woche wieder lief“, schildert Geschäftsführer Dirk Klädtke diesen Kraftakt. Inzwischen laufen alle Prozesse wieder reibungslos und Projekte in einer neuen Größenordnung werden realisiert.

Breite Fertigungspalette vom CNC-Zerspanen bis zum Schweißen

Die Räumlichkeiten am Standort in Zschopau waren aufgrund der steigenden Anfragen zu klein geworden. Vor allem für den Sondermaschinen- und Anlagenbau fehlte es an Kapazitäten zur Fertigstellung und Lagerung von großen Komponenten. Der Sondermaschinenbau ist neben der Einzel- und Baugruppenfertigung das zweite Standbein des Unternehmens, das so geschickt Fertigungskompetenzen in der Metallbearbeitung zu verknüpfen weiß.

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Mit einer breiten Fertigungspalette vom CNC-Zerspanen, über das Umformen, bis hin zu allen Arten des Schweißens hat sich das Unternehmen auf die Bearbeitung möglichst komplexer Baugruppen spezialisiert. Fördertechniken und Hebeanlagen für den Automobil- oder Eisenbahnbau zählen zu den Projekten, die in Hohndorf realisiert werden.

Neue Anlage verändert komplette Fertigung

Mit der Standorterweiterung hatte der Unternehmer auch eine Investition in eine Rohrlasermaschine im Blick, die es in dieser Form in Deutschland bisher kaum gibt. Rohre und Profile mit einem Durchmesser von bis zu 225 mm und einer maximalen Länge von 8,5 m können hier präzise rundum gelasert werden. Die Anlage dreht und verlagert das Rohr in die jeweilige Position, sodass innerhalb weniger Augenblicke alle vier Seiten eines Profils individuell bearbeitet werden. Mit dem 3D-Laserkopf werden Profile, zum Beispiel für die Rahmenfertigung von Sonderanlagen, mit einer Wandstärke von bis zu 16 mm zuverlässig bearbeitet.

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