Konstruktion/Vertrieb Eine Simulation sagt mehr als tausend Worte

Redakteur: Jürgen Schreier

Die 3D-Simulation im Maschinen- und Anlagenbau unterstützt zum einen Vertriebs- und Marketingprozesse. Zum anderen hilft sie, Fehler bei der Konstruktion und Anlagenplanung aufzudecken und auf diese Weise Folgekosten zu vermeiden.

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3D Automate von Visual Components erlaubt unter anderem die Bahnplanung für Roboterprozesse wie das Schweißen oder das Bearbeiten mit Werkzeugmaschinen.
3D Automate von Visual Components erlaubt unter anderem die Bahnplanung für Roboterprozesse wie das Schweißen oder das Bearbeiten mit Werkzeugmaschinen.
(Bild: Dualis-IT)

Sondermaschinen und -anlagen für verschiedenste Industriebereiche sind das Business der Fill Gesellschaft m.b.H, Gurten (Österreich). Und weil Sondermaschinen stets individuell auf den Kunden zugeschnitten werden, erkannte Fill bereits früh die Vorteile der Simulation zur Unterstützung des Vertriebsteams und in der Planungsphase. Die Simulationen und animierten 3D-Layouts tragen zur verbesserten internen und externen Kommunikation sowie zur Optimierung der Anlagenplanung bei.

Bediente man sich früher für das Erstellen der Simulationen noch eines externen Dienstleisters, so setzt Fill heute auf die 3D-Lösung des finnischen Herstellers Visual Components, die vom Dresdner Softwarehaus Dualis GmbH auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbauers zugeschnitten und bei Fill eingeführt wurde.

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Standardkomponenten aus dem Inventar

In einer etwa neunmonatigen Implementierungsphase arbeitete das Projektteam die ersten Simulationen aus und erstellte parallel die Modelle für einen standardisierten Komponentenkatalog. Während Standardkomponenten wie Förderstrecken oder Roboter aus dem Inventar von Visual Components übernommen werden konnten, wurden zahlreiche Spezialkomponenten, die in den Anlagen von Fill eine wichtige Rolle spielen, individuell definiert.

Die 3D-Simulation unterstützt im Hause Fill heute neben den Vertriebs- und Marketingprozessen auch die eigentliche Anlagenplanung. Auf diese Weise können Fehler bereits im Entstehungsprozess einer Anlage erkannt werden, was hilft, die Folgekosten einzudämmen.

Bewegungen von Bauteilen simulieren

Dem Trend, durch den Einsatz digitaler Simulation CAD-Entwürfe zu optimieren und Fehler frühzeitig zu erkennen, trägt auch die ISD Software und Systeme GmbH mit dem neuen Simulationstool in der Konstruktionssoftware Hicad Rechnung. Mit dem Simulationstool werden in Hicad Bewegungen von Bauteilen simuliert und animiert. Für die Simulation werden unterschiedlichste Mechanismen wie Motoren, Schwerkraft und Kollisionen mit anderen Teilen berücksichtigt. So werden mögliche Fehler früh erkannt und können ohne weiteren Kostenaufwand behoben werden. Das verbessert die Produktqualität, führt schneller zum fertigen Produkt und trägt so zur Kostenreduktion bei.

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