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Kuka

Einmal selbst mit dem Roboter operieren

| Redakteur: Peter Reinhardt

In Zusammenarbeit mit Medizinprodukteherstellern entwickelte Roboter-Assistenzsysteme gibt es am Stand von Kuka zu sehen.
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In Zusammenarbeit mit Medizinprodukteherstellern entwickelte Roboter-Assistenzsysteme gibt es am Stand von Kuka zu sehen. (Bild: Kuka)

Kollaborative Robotik-Anwendungen stehen im Mittelpunkt des Medica-Auftritts von Kuka. Diese sind zum Teil in enger Zusammenarbeit mit Medizinprodukteherstellern und Forschungsinstituten entstanden.

  • Exponate zur Mensch-Roboter-Kollaboration
  • Optimale Positionierung von Interventionsnadeln
  • Mit Robotikanwendungen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit leisten

Der Kuka-Leichtbauroboter LBR Med ist laut Aussteller die erste weltweit zertifizierte robotische Komponente zur Integration in Medizinprodukte. In Halle 10 können die Besucher in einer Ultraschallapplikation selbst den Roboter führen und dabei die Kraftrückkopplung auf dem Phantom durch ein haptisches Eingabegerät spüren.

Sensitive Roboter unterstützen Ärzte

Ein weiteres Exponat zur Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ist jenes von Satt Nord. Die französische Organisation stellt Lösungen zur Brachytherapie vor. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Prostatatherapie. Mit der Applikation der dänischen Firma Robert Aps wird mittels des Robotersystems „Robert“ das Einsatzfeld Reha-Therapie bei Patienten nach chirurgischen Eingriffen, Trauma oder Verschlimmerung von bettgebundenen Erkrankungen vorgestellt.

Der vom Fraunhofer IPA integrierte Kuka Leichtbauroboter LBR Med unterstützt den Arzt bei der optimalen Positionierung von Interventionsnadeln. Diese Technik wird beispielsweise für Biopsien eingesetzt. Mittels eines Bildgebungssystems wird das zu behandelnde Gewebe lokalisiert und dann die Nadel vom Arzt selbst gesetzt. Mit diesem Vorgehen wird die exakte Gewebeentnahme ermöglicht und die Behandlungszeit verkürzt. Dieses Anwendungsbeispiel wird ebenfalls auf dem Kuka-Stand gezeigt.

Michael Otto, Vice President der Division Healthcare & Advanced Robotics der Kuka Roboter GmbH: „Die in Zusammenarbeit mit unseren Medizinprodukteherstellern entwickelten Roboter-Assistenzsysteme machen uns zum führenden Technologielieferanten für Kunden in der Medizintechnik. Mit diesen Anwendungsentwicklungen wollen wir einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit leisten und darüber hinaus die hohen Anforderungen der Medizintechnik erfüllen.“

Kuka Roboter auf der Medica 2017: Halle 10 / B44

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Der Beitrag erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Devicemed.

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